Von Hamburg nach Orlando: Matanovics Aufstieg beim SC Freiburg und WM-Chancen
Eine Nacht bei der Familie in seiner Heimatstadt Hamburg, dann ab in die große Fußballwelt: Igor Matanovic strahlte nach seinem Doppelpack beim 2:1-Sieg des SC Freiburg auf St. Pauli und blickte bereits am Sonntagabend voller Vorfreude auf die anstehenden WM-Spiele mit der kroatischen Nationalmannschaft im Gastgeberland USA.
„Ich fliege aus Hamburg über Frankfurt nach Orlando. Wir spielen gegen Kolumbien und Brasilien“, berichtete der 22-Jährige nach einem emotionalen Abend in seiner Heimatstadt. „Das war ein besonderes Gefühl“, fügte der Mittelstürmer hinzu, der an der Elbe groß geworden ist und sich aus der Jugend in die Profimannschaft vorgearbeitet hat.
Der Weg von Hamburg nach Freiburg
Über Stationen in Frankfurt und Karlsruhe zog es den athletischen Angreifer im vergangenen Sommer zum SC Freiburg. Dort blüht der einstige deutsche Jugendnationalspieler zunehmend auf und wird für den Bundesligisten immer wertvoller. Bereits beim 5:1-Sieg gegen den KRC Genk am Donnerstag, der den historischen Viertelfinaleinzug in der Europa League bedeutete, hatte Matanovic getroffen.
„Man muss einfach einen Verein verstehen“, erklärte der 1,94 Meter große Stürmer. „Man muss einfach diese Werte oder das, was der Trainer von einem will, adaptieren. Da habe ich ein bisschen gebraucht.“ Jetzt ist Matanovic froh über seine regelmäßige Spielzeit und zahlt seinem Trainer Julian Schuster das entgegengebrachte Vertrauen mit wichtigen Toren zurück.
Gute Aussichten für die WM
Mit seinen aktuellen Leistungen stärkt Matanovic nicht nur seine Position beim SC Freiburg, sondern auch seine Chancen auf einen festen Platz im kroatischen WM-Kader. Die anstehenden Testspiele gegen Kolumbien und Brasilien in Orlando bieten ihm die ideale Gelegenheit, sich für das Turnier in den USA zu empfehlen.
Der Doppelpack in Hamburg unterstrich einmal mehr seine Torjägerqualitäten und zeigt, dass Matanovic sich in Freiburg bestens entwickelt hat. Sein Werdegang von der Hamburger Jugend über verschiedene Stationen bis zum Bundesligisten SC Freiburg ist ein Beispiel für kontinuierliche Leistungssteigerung und Anpassungsfähigkeit.



