Trainer entlassen, Sportchef tritt zurück: Erdbeben beim FC Erzgebirge Aue
Mega-Beben bei Traditionsklub: Aue trennt sich von Trainer und Sportchef

Trainer weg, Sportchef tritt zurück: Mega-Beben bei Traditionsklub

Beim FC Erzgebirge Aue herrscht nach dem jüngsten Tiefpunkt absoluter Ausnahmezustand! Nach dem erschreckenden Auftritt im Heimspiel gegen Hoffenheim II mit einer 3:5-Niederlage hat der akut abstiegsbedrohte Drittligist am Ostersonntag knallharte Konsequenzen gezogen und einen kompletten Führungswechsel eingeleitet.

Dramatische Bilanz führt zu sofortigen Konsequenzen

Cheftrainer Christoph Dabrowski und sein Co-Trainer Lars Fuchs wurden mit sofortiger Wirkung freigestellt. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: In der gesamten Rückrunde blieb Aue unter ihrer Regie ohne einen einzigen Sieg und holte aus neun Spielen lediglich zwei Punkte. Diese desaströse Bilanz führte unweigerlich zu radikalen Maßnahmen.

Ex-Bayern-Star Michael Tarnat wirft das Handtuch

Doch damit nicht genug: Auch Sport-Geschäftsführer Michael Tarnat ist seinen Posten los – allerdings auf eigenen Wunsch. Der ehemalige Star des FC Bayern München trat am Ostersonntag zurück, unter anderem wegen unterschiedlicher Auffassungen über die künftige sportliche Ausrichtung des Vereins.

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Tarnat selbst äußerte sich bedauernd: „Ich bedaure sehr, mit dieser enttäuschenden Bilanz meiner Tätigkeit das Erzgebirge zu verlassen, und wünsche dem Kumpelverein alles Gute für die Zukunft.“ Seine Entscheidung unterstreicht die tiefgreifende Krise, in der sich der Traditionsverein befindet.

Interne Lösung für den Saisonendspurt

Bis auf Weiteres übernimmt eine interne Lösung die Führung der Profimannschaft: Nachwuchsleiter Khvicha Shubitidze und Ex-Profi Enrico Kern sollen das Team durch die anstehende englische Woche und den entscheidenden Saisonendspurt führen.

Auch hinter den Kulissen wird in Aue umstrukturiert: Die künftige Kaderplanung liegt in den Händen von Chefscout Steffen Ziffert, Sportvorstand Jens Haustein und dem interimistischen Trainer Shubitidze. Diese Dreierkonstellation soll frischen Wind in die Planungen bringen.

Verein räumt Fehler ein und sucht Neuanfang

Der Verein gesteht offen Fehler ein. „Der Vorstand des FC Erzgebirge Aue bedauert ausdrücklich, dass die Entscheidungen der vergangenen Monate nicht die erhoffte Wirkung erzielten“, heißt es in einer offiziellen Mitteilung. Sportvorstand Jens Haustein betonte: „Christoph Dabrowski, Lars Fuchs und Michael Tarnat haben sich stets mit vollem Einsatz engagiert und alles versucht, um in die Erfolgsspur zurückzukehren. Die nun eingeleiteten Maßnahmen sollen die Weichen für eine dringend benötigte Trendwende stellen.“

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob der radikale Schnitt die erhoffte Wende bringt oder ob der Traditionsverein weiter in der Krise steckt. Für die verbleibenden Saisonspiele steht alles auf dem Spiel – der Klassenerhalt muss jetzt oberste Priorität haben.

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