Münster beendet Negativserie: Zwei Tore in vier Minuten entscheiden Abstiegskampf-Duell
Münster beendet Negativserie: Sieg in Braunschweig

Münster beendet Negativserie mit spektakulärer Aufholjagd

In einem hochdramatischen Abstiegskampf-Duell der 2. Fußball-Bundesliga hat Preußen Münster einen wichtigen Auswärtssieg errungen. Der bisherige Tabellen-16. gewann beim direkten Konkurrenten Eintracht Braunschweig mit 2:1 (0:0) und beendete damit eine neun Spiele andauernde Negativserie ohne Sieg.

Vier Minuten entscheiden das Spiel

Das eigentlich von Chancenarmut geprägte Spiel entwickelte sich in der zweiten Halbzeit zu einem wahren Drama. Nachdem der gebürtige Münsteraner Lukas Frenkert, der lange für Preußen gespielt hatte, in der 56. Minute mit einem Kopfball die Führung für Braunschweig erzielte, schien die Niederlage für die Gäste besiegelt.

Doch innerhalb von nur vier Minuten drehten die Münsteraner das Spiel komplett. Zunächst traf Jorrit Hendrix in der 71. Minute zum Ausgleich, bevor Oliver Batista Meier nur vier Minuten später den Siegtreffer für Preußen Münster erzielte. Diese spektakuläre Aufholjagd verhalf dem Team zu drei äußerst wichtigen Punkten im Kampf um den Klassenerhalt.

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Videoassistent verhindert früheres Tor

Bereits in der ersten Halbzeit hatte Münster beinahe in Führung gehen können. Nach einem schweren Patzer von Braunschweigs Torwart Elhan Kastrati und Verteidiger Leon Bell Bell kam Batista Meier in der 43. Minute an den Ball und schob ihn scheinbar zum 0:1 ins leere Tor. Der Videobeweis zeigte jedoch, dass der Stürmer den Ball zuvor mit dem Arm berührt hatte, weshalb der Schiedsrichter das Tor nachträglich aberkannte.

Auf der anderen Seite hatten die Braunschweiger durch Erencan Yardimci (24.) und Patrick Nkoa (45.+3) die besten Chancen des gesamten Spiels, konnten diese aber nicht nutzen. Die Offensive der Eintracht erwies sich erneut als zu harmlos und ungefährlich.

Personelle Besonderheiten und Konsequenzen

Besonders pikant: Das Führungstor für Braunschweig erzielte ausgerechnet Lukas Frenkert, der gebürtige Münsteraner und langjährige Preußen-Spieler. Auf der anderen Seite sah Münsters ehemaliger Braunschweiger Paul Jaeckel in der 88. Minute die Gelb-Rote Karte und muss im nächsten Spiel pausieren.

Vor 21.358 Zuschauern im Braunschweiger Stadion zeigte sich einmal mehr die Dramatik des Abstiegskampfes. Während Münster mit diesem Sieg neue Hoffnung schöpfen kann, rutschte Eintracht Braunschweig durch die Niederlage auf den gefährlichen Relegationsplatz ab.

Statistische Belastung für Braunschweig

Die Statistik spricht eine deutliche Sprache für die Probleme der Braunschweiger: Von acht Rückrunden-Spielen hat das Team von Trainer Heiner Backhaus nur eines gewonnen. Diese schwache Bilanz belastet den Verein im Kampf um den Klassenerhalt erheblich und erhöht den Druck auf die kommenden Begegnungen.

Für Preußen Münster bedeutet dieser Sieg nicht nur das Ende einer langen sieglosen Serie, sondern auch einen wichtigen psychologischen Schub im direkten Duell mit einem direkten Konkurrenten um den Verbleib in der 2. Bundesliga.

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