In einem packenden Bundesliga-Spiel zwischen dem FC Bayern München und dem 1. FC Heidenheim musste der Heidenheimer Jonas Föhrenbach in der Schlussphase eine schmerzhafte Verletzung hinnehmen. Der Verteidiger erlitt einen Nasenbeinbruch, als er in einem Zweikampf unglücklich getroffen wurde. Trainer Frank Schmidt bestätigte die Diagnose nach der Partie gegenüber dem TV-Sender Sky: „Wenn man mich anschaut, sieht man, wie das später mal aussieht, wenn die Nase gebrochen ist. Die Nase ist durch.“
Bitterer Ausgleich nach Verletzung
Besonders tragisch für Heidenheim: Der späte Ausgleichstreffer der Münchner durch Michael Olise fiel unmittelbar nach der Verletzungsunterbrechung. Schmidt zeigte sich enttäuscht: „Dadurch ist etwas Unruhe reingekommen. Wir standen zu dem Zeitpunkt gut. Die drei Punkte wären wahnsinnig für uns gewesen.“ Die Partie endete 3:3, wobei Heidenheim lange Zeit auf dem Weg zu einem sensationellen Auswärtssieg schien.
Föhrenbach zeigt großen Kampfgeist
Trotz der schmerzhaften Verletzung kehrte Föhrenbach nach kurzer Behandlung auf den Platz zurück und spielte die Partie zu Ende. Schmidt lobte den Einsatz seines Spielers: „Das war Wille pur.“ Der 28-Jährige bewies damit echten Kampfgeist und stellte das Team über seine eigene Gesundheit.
Tabellensituation bleibt angespannt
Durch das Unentschieden verpasst Heidenheim wichtige Punkte im Abstiegskampf. Der Verein liegt nun zwei Zähler hinter dem Vorletzten VfL Wolfsburg und drei Punkte hinter dem FC St. Pauli. Beide Konkurrenten haben ihre Spiele jedoch erst am Sonntag, sodass der Abstand noch größer werden könnte. Für Heidenheim heißt es nun, die nächste Partie zu gewinnen, um den Anschluss zu halten.



