Die WM-Hoffnung für Neymar (34) lebt! Der brasilianische Superstar steht auf der vorläufigen Kader-Liste von 55 Spielern, die der Fifa übermittelt wurde. Selecao-Trainer Carlo Ancelotti (66) überhäuft den Angreifer mit Lob und erklärte in einem Interview mit Reuters: „Neymar ist ein wichtiger Spieler für dieses Land – wegen des Talents, das er immer gezeigt hat. Er hatte ein Problem, von dem er sich gerade erholt. Er arbeitet hart an seinem Comeback und spielt wieder. In letzter Zeit hat er sich deutlich verbessert und kommt regelmäßig zum Einsatz.“
Ancelotti schwärmt von Neymars Beliebtheit
Ancelotti weiß, welchen Stellenwert der Offensiv-Star in Brasilien genießt: „Neymar ist sehr beliebt. Nicht nur bei den Fans, sondern auch bei den Spielern. Wenn man Neymar dazuholt, wird man keinen Skandal in der Kabine auslösen, weil er sehr geschätzt und gemocht wird.“ Sicher ist seine endgültige Nominierung allerdings nicht: „Natürlich ist das für mich keine so einfache Entscheidung. Ich muss die Vor- und Nachteile sorgfältig abwägen.“ Beirren lässt sich der selbstbewusste Ex-Real-Coach aber nicht: „Ich bin die am besten geeignete Person, um diese Entscheidung zu treffen. Denn die Informationen, die ich über alle brasilianischen Spieler in diesem Jahr habe, hat sonst niemand.“
Neymar sorgte zuletzt für negative Schlagzeilen
Neymar – Brasiliens Rekordtorschütze und Nationalspieler mit den zweitmeisten Einsätzen – trug zuletzt vor zweieinhalb Jahren das Nationaltrikot, zog sich damals aber einen Kreuzbandriss zu. Beim Saudi-Klub Al-Hilal versuchte Neymar, sich zurückzukämpfen, wurde jedoch immer wieder von Verletzungsrückschlägen ausgebremst. Seit Januar 2025 spielt er wieder in der Heimat bei seinem Jugendverein FC Santos. Der wiedergenesene Neymar hatte sich zuletzt mehrfach enttäuscht über seine Nicht-Nominierung für Länderspiele Brasiliens gezeigt.
Zuletzt sorgte Neymar dort für Gesprächsstoff: Bei einem Trainings-Ausraster hatte er seinem Teamkollegen Robinho Junior (18) eine Ohrfeige verpasst, entschuldigte sich anschließend jedoch öffentlich.



