Gladbachs Keeper Nicolas prophezeit nervenaufreibenden Abstiegskampf bis Saisonende
Nicolas: Abstiegskampf bleibt bis Saisonende nervenaufreibend

Borussia Mönchengladbachs Torwart prophezeit nervenaufreibende Schlussphase

Die Spannung im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga erreicht bei Borussia Mönchengladbach neue Höhen. Vor zwei entscheidenden Partien gegen direkte Konkurrenten äußert sich Torwart Moritz Nicolas mit einer düsteren Prognose für die verbleibende Saison.

Zwei Schicksalsspiele vor der Länderspielpause

Der Druck auf die Gladbacher Mannschaft wächst kontinuierlich. Noch vor der anstehenden Länderspielpause stehen zwei absolute Pflichtspiele auf dem Programm: Am Freitagabend empfängt der VfL im Borussia-Park den Aufsteiger FC St. Pauli, nur acht Tage später folgt das rheinische Derby beim direkten Tabellennachbarn und Abstiegskandidaten 1. FC Köln.

Kann der Verein den dringend benötigten Befreiungsschlag landen? Oder ist dieser bereits unmöglich geworden? VfL-Schlussmann Moritz Nicolas, mit seinen 28 Jahren einer der erfahrensten Spieler im Kader, hegt jedenfalls keine optimistischen Gedanken.

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Nicolas erwartet Zittersaison bis zum Finale

Selbst im Falle von vier oder sogar sechs Punkten aus den beiden anstehenden Begegnungen sieht der Torhüter keinen Grund zur Entspannung. „Ich denke, dass es bis zum Ende der Saison eng bleiben wird“, erklärt Nicolas gegenüber Medienvertretern. Damit prophezeit er praktisch eine komplette Zitter-Spielzeit für die Borussen.

Immerhin zeigt sich der Keeper überzeugt, dass seine Mannschaft genau für solche Drucksituationen gerüstet ist: „Das haben wir gegen Union Berlin gezeigt. Aber auch in München habe ich viel Positives gesehen.“ Das deutliche 1:4 beim FC Bayern lässt diese Einschätzung zwar nicht unbedingt vermuten, doch der torwart betont die positiven Aspekte: „Du kannst gegen diese Einzelkönner nicht alles verhindern, aber wir haben vor allem in der ersten Halbzeit sehr ordentlich dagegengehalten.“

Entscheidende Spiele erfordern kompletten Fokus

Nicolas macht deutlich, worauf es jetzt ankommt: „Jetzt stehen entscheidende Spiele an, in denen wir eklig und gallig sein müssen. Darauf muss der komplette Fokus liegen!“ Diese Einstellung teilt auch Sportchef Rouven Schröder, der die Situation ähnlich einschätzt: „Es liegen einfach zu viele Teams da unten in der Tabelle auf Augenhöhe, deshalb denke ich auch, dass es ganz lange spannend bleibt.“

Schröder findet jedoch auch ermutigende Zeichen: „Aber wenn ich sehe, mit wie viel Mut wir auch nach der Roten Karte in München in Unterzahl aufgetreten sind, dann gibt mir das sehr viel Hoffnung für das Spiel gegen St. Pauli.“ Der Sportdirektor warnt gleichzeitig vor zu viel Vorausschau: „Weiter dürfen wir gar nicht vorausschauen, Köln zählt jetzt noch nicht!“

Neunmal „zu Null“ – Nicolas fordert defensive Stabilität

Moritz Nicolas, der in dieser Saison bereits neunmal den Gladbacher Kasten sauber gehalten hat und damit in der Bundesliga-Statistik sogar vor Manuel Neuer liegt, betont die Bedeutung defensiver Stabilität: „Sowas wie kurz vor der Pause in München, dass wir da in einen Konter rennen, darf uns auf keinen Fall passieren. Das ist auch das, was mich immer noch ärgert. Die Basis muss die Null hinten sein!“

Mit dieser Einstellung und seiner bisherigen Leistung könnte der Torwart tatsächlich zu einem entscheidenden Faktor im Überlebenskampf der Borussia werden. Die kommenden beiden Spiele werden zeigen, ob die Mannschaft den düsteren Prognosen ihres Keepers trotzen kann oder ob sich die Befürchtungen bewahrheiten.

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