Gladbachs Torwart Nicolas erreicht zehntes Zu-Null-Spiel
Moritz Nicolas, der 28-jährige Torwart von Borussia Mönchengladbach, hat am Freitag beim 2:0-Heimsieg gegen den FC St. Pauli sein bereits zehntes Spiel in dieser Bundesliga-Saison ohne Gegentor absolviert. Obwohl der Fohlen-Keeper im Spielverlauf kaum geprüft wurde, leistete er einen entscheidenden Beitrag zum wichtigen Dreier für die Borussia.
Wichtige Parade in entscheidender Spielphase
Mitte der ersten Halbzeit, als das Spiel noch in beide Richtungen kippen konnte, glänzte Nicolas mit einer herausragenden Parade gegen St. Paulis Angreifer Fujita. Sportdirektor Rouven Schröder (50) zeigte sich beeindruckt von dieser Leistung: „Beim Stand von 0:0 war das ein ganz wichtiger Save. Wären die Gäste da in Führung gegangen, hätte es für Borussia ein ganz bitterer Abend werden können.“
Dank dieser wichtigen Abwehraktion verschaffte sich Gladbach etwas Luft im Abstiegskampf. Vor dem prestigeträchtigen Derby am kommenden Samstag beim 1. FC Köln beträgt der Abstand zum Relegationsplatz nun wieder vier Punkte.
Statistisch auf Platz zwei der Bundesliga-Torhüter
Mit seinen zehn Partien ohne Gegentreffer kletterte Nicolas in der Bundesliga-Statistik auf den zweiten Platz der Torhüter mit den meisten Zu-Null-Spielen. Nur Gregor Kobel (28) von Borussia Dortmund liegt mit zwölf Partien ohne Gegentor noch vor ihm. Zum Vergleich: Freiburgs Noah Atubolu (23) und Augsburgs Finn Dahmen (27), die beide zum erweiterten Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft gehören, kamen in dieser Saison jeweils nur auf fünf Spiele ohne Gegentreffer.
Schröder äußert WM-Wunsch für Nicolas
Die Frage, ob Nicolas durch weitere Top-Leistungen in den verbleibenden Bundesliga-Spielen noch in den WM-Kader springen könnte, beantwortet Gladbachs Sportdirektor Schröder mit deutlicher Unterstützung für seinen Torwart: „Jedes Zu-Null-Spiel ist eine Belohnung für die Mannschaft. Und natürlich auch wichtig für Moritz. Wir gönnen jedem die Weltmeisterschaft. Und wenn er da einer von sein soll, dann wünschen wir ihm das natürlich.“
Schröder betonte weiter: „Die Entscheidung kann man ja nicht beeinflussen. Aber wir sehen, wie hart er arbeitet. Er ist unfassbar ehrgeizig. Ein richtiger Perfektionist, der bis zum Schluss alles richtig machen will.“
Der 28-jährige Keeper hat sich in dieser Saison als verlässliche Stütze der Gladbacher Defensive etabliert und zeigt mit seiner professionellen Einstellung und konstanten Leistungen, dass er bereit ist für höhere Aufgaben. Die kommenden Spiele werden zeigen, ob seine beeindruckende Statistik und die Unterstützung seines Sportdirektors tatsächlich zu einer WM-Nominierung führen könnten.



