EHC-Torhüter Niederberger: Baby, Hochzeit, Comeback und Ansage an Kritiker
Niederberger: Baby, Hochzeit, Comeback und Ansage

Mathias Niederberger, Torhüter des EHC Red Bull München, plant nach einer verletzungsbedingten Pause sein Comeback. Der 33-Jährige nutzt die Auszeit zur Erholung, die er seit Jahren nicht hatte. Hinzu kommen private Glücksmomente: die Geburt seines Sohnes Paul und die bevorstehende Hochzeit mit seiner Freundin Laryssa am Tegernsee.

Neue Perspektiven durch private Höhepunkte

Niederberger, der seit Sommer 2022 für den EHC spielt und 2023 den Meistertitel holte, blickt positiv nach vorne. „Das hilft natürlich beim Schnell-nach-vorne-Schauen. Ich hatte gar keine Zeit, lange schlecht drauf zu sein“, sagt er der Abendzeitung. Die Freude über die Geburt seines Sohnes und die Hochzeitsvorbereitungen überstrahlen die Verletzungssorgen.

Erholung als Trumpfkarte

Der gebürtige Düsseldorfer betont, dass er in diesem Sommer erstmals seit Jahren mehr als acht Wochen Pause habe. „Das wirkt sich natürlich aus und die Pause wird mir definitiv guttun“, erklärt er. Bereits während der Corona-Pandemie habe er gemerkt, wie wichtig längere Erholungsphasen für die vollständige Genesung sind. Diese Zeit nutzt er nun, um seinen Körper zu regenerieren.

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Rückkehr zu alter Stärke

EHC-Sportchef Christian Winkler ist überzeugt, dass Niederberger „komplett energiegeladen“ zurückkommen wird. „Ich bin mir zu 100 Prozent sicher, dass Mathias nächstes Jahr in Topform zurückkommt“, sagt Winkler. Er kennt den Torhüter gut und weiß, dass er nach Rückschlägen immer stärker zurückkommt. Niederberger selbst ist hungrig und motiviert: „Ich habe schon gemerkt, dass ich total hungrig bin und unbedingt weiterspielen will.“

Ansage an Kritiker und Konkurrenz

Niederberger zeigt sich unbeeindruckt von Kritikern, die ihn aufgrund seiner Verletzungen auf dem absteigenden Ast sehen. „Ich muss es niemandem zeigen, außer mir selbst vielleicht und meinen Mitspielern“, kontert er. Gleichzeitig richtet er eine klare Botschaft an seinen kanadischen Torhüterkollegen Antoine Bibeau, der in der Hauptrunde starke Leistungen zeigte. Niederberger beansprucht weiterhin eine Führungsrolle und sagt selbstbewusst: „Ich glaube, dass ich immer noch mit der Beste dafür bin, die Mannschaft durch die Playoffs zu bringen.“

Gesunder Konkurrenzkampf im EHC-Tor

Mit dem Duo Niederberger und Bibeau geht der EHC in die Saison 2026/27. Niederberger erwartet eine Arbeitsteilung, betont aber seinen Anspruch, in den Playoffs den Unterschied zu machen. Der dreimalige DEL-Champion und zweimalige Torhüter des Jahres sieht sich als Schlüsselspieler. Der Konkurrenzkampf zwischen den beiden erfahrenen Goalies dürfte belebend wirken und die Mannschaft stärken.

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