Nike gesteht Designfehler bei WM-Trikots: Millionen Shirts mit Schulter-Beulen produziert
Nike gesteht Designfehler bei WM-Trikots mit Schulter-Beulen

Nike gesteht peinlichen Designfehler bei WM-Trikots ein

Knapp zwei Monate vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft im Juni und Juli steht Ausrüster Nike vor einem peinlichen Problem. Der US-Sportartikelgigant muss einen gravierenden Designfehler bei den offiziellen WM-Trikots eingestehen, der bereits Millionen von Shirts betrifft.

Schulter-Beulen sorgen für Spott und Beschwerden

Während der Länderspielpause Ende März wurden die neuen WM-Jerseys erstmals von Profispielern getragen. Dabei fiel sofort eine auffällige Beulenbildung an den Schultern auf, die bei mehreren Nationalmannschaften deutlich sichtbar war. Besonders prominent trat das Problem beim Trikot von Frankreichs Superstar Kylian Mbappé (27) hervor, wo die Schulter-Beulen deutlich zu erkennen waren.

In den sozialen Medien machten sich Fußballfans umgehend über den Designfehler lustig und bezeichneten die Beulen als ungewollte Schulterpolster. Auch Uruguays Nationalspieler Federico Valverde (27) musste sich mit den unschönen Auswüchsen an seinem Trikot herumplagen.

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Frust bei Fans nach teuren Käufen

Die Schulter-Beulen sorgten nicht nur für Gelächter, sondern auch für handfeste Beschwerden. Viele Anhänger hatten die WM-Trikots nach deren Veröffentlichung sofort erworben und dafür Preise von bis zu 160 Euro bezahlt. Die Enttäuschung war groß, als auch bei den Fan-Shirts dieselben Designmängel auftraten.

Nike blieb die wachsende Frustration nicht verborgen. In einer offiziellen Stellungnahme gegenüber der englischen Zeitung Guardian räumte das Unternehmen das Problem ein: „Während der letzten Länderspielpause haben wir ein kleines Problem bei unseren Nike-Nationaltrikots festgestellt, das vor allem an der Schulternaht auffällt.“

Nike verspricht schnelle Lösung

Das Unternehmen betonte zwar, dass die Funktionstüchtigkeit der Trikots nicht beeinträchtigt sei, gestand aber gleichzeitig ein: „Das Gesamtbild entspricht nicht den Erwartungen.“ In der ausführlichen Erklärung heißt es weiter: „Wir messen uns und unseren Produkten stets an den höchsten Standards, und diese wurden hier nicht erfüllt.“

Nike verspricht nun, mit Hochdruck an einer Lösung zu arbeiten: „Wir arbeiten daran, dies für Spieler und Fans wieder in Ordnung zu bringen, denn jedes Trikot sollte die Sorgfalt, Präzision und den Stolz widerspiegeln, die dieser Sport verdient.“

Zeitdruck vor WM-Start

Insgesamt zwölf Nationalmannschaften werden bei der kommenden Weltmeisterschaft in Trikots von Nike antreten. Dem US-Konzern bleiben nun nur noch 63 Tage bis zum Turnierstart, um das Schulter-Problem zu beheben. Die Herausforderung ist enorm, da bereits Millionen der fehlerhaften Trikots produziert wurden.

Die Frage bleibt, ob es Nike gelingen wird, rechtzeitig vor dem größten Fußballturnier der Welt eine technische Lösung für die störenden Schulter-Beulen zu finden und die bereits verkauften Trikots auszutauschen. Für den Sportartikelhersteller geht es dabei nicht nur um Produktqualität, sondern auch um den Ruf als Premium-Ausrüster im internationalen Fußball.

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