Crystal-Palace-Manager Oliver Glasner verliert Führerschein nach wiederholten Geschwindigkeitsverstößen
Der Teammanager von Crystal Palace, Oliver Glasner, muss wegen eines schwerwiegenden Verkehrsdelikts seinen Führerschein für sechs Monate abgeben. Der 51-jährige Österreicher wurde erneut bei einer erheblichen Geschwindigkeitsüberschreitung in London erwischt und muss neben dem Fahrverbot auch hohe Geldstrafen zahlen.
Die konkreten Vorwürfe gegen den Fußballtrainer
Im vergangenen Juli wurde Glasner auf der Old Kent Road in London in seinem BMW mit einer Geschwindigkeit von 47 km/h gemessen, obwohl dort nur 32 km/h erlaubt sind. Da es sich bereits um einen wiederholten Verstoß handelte, verhängten die Behörden ein sechsmonatiges Fahrverbot gegen den erfahrenen Trainer. Zusätzlich muss Glasner eine Geldstrafe in Höhe von umgerechnet 760 Euro bezahlen sowie weitere Gebühren und eine Opferentschädigung von insgesamt 450 Euro entrichten.
Glasners Reaktion und Geständnis
Vor dem Willesden Magistrates' Court in London legte der Crystal-Palace-Manager ein umfassendes schriftliches Geständnis ab. "Ich übernehme die volle Verantwortung für meine Handlungen und verstehe die Ernsthaftigkeit des Falls", erklärte Glasner in seiner Stellungnahme. Gleichzeitig betonte er, bereits konkrete Maßnahmen ergriffen zu haben, um sicherzustellen, dass sich solche Vorfälle in Zukunft nicht wiederholen werden.
Sportlicher Kontext und aktuelle Situation
Oliver Glasner hatte Crystal Palace im Mai des vergangenen Jahres zum historischen FA-Cup-Triumph geführt - dem ersten großen Titel in der gesamten Klubgeschichte. Allerdings folgte in dieser Saison bereits im Januar das überraschend frühe Aus gegen den Fünftligisten Macclesfield. Kurz nach dieser Enttäuschung kündigte der erfolgreiche Coach an, den Verein am Ende der aktuellen Saison zu verlassen. Hintergrund scheint Unzufriedenheit mit der Transferpolitik des Londoner Klubs zu sein.
Die Verkehrsvergehen des Trainers werfen ein Schlaglicht auf die Disziplinprobleme, mit denen Profisportler und Trainer auch außerhalb des Platzes konfrontiert sein können. Trotz seiner sportlichen Erfolge muss Glasner nun die Konsequenzen seiner wiederholten Geschwindigkeitsüberschreitungen tragen und für ein halbes Jahr auf sein Fahrzeug verzichten.



