Nagelsmanns Überraschung: Pascal Groß kehrt ins DFB-Team zurück
Pascal Groß: Überraschende Rückkehr ins DFB-Team

Nagelsmann setzt auf Überraschungskandidat Pascal Groß

Im ersten Länderspiel-Aufgebot des Jahres hat Bundestrainer Julian Nagelsmann eine bemerkenswerte Personalentscheidung getroffen. Der 34-jährige Pascal Groß, ehemaliger Profi von Borussia Dortmund und aktuell bei Brighton & Hove Albion aktiv, kehrt überraschend in die deutsche Nationalmannschaft zurück. Diese Nominierung war von vielen Experten nicht erwartet worden und unterstreicht Nagelsmanns unkonventionellen Ansatz bei der Kaderzusammenstellung.

Teamplayer-Qualitäten überzeugen den Bundestrainer

Julian Nagelsmann begründete seine Entscheidung mit den herausragenden Teamqualitäten des Mittelfeldspielers. „Pascal hat eine große Gabe, Menschen zu verbinden“, erklärte der Bundestrainer in einer ausführlichen Stellungnahme. „Er ist immer ein verlängerter Arm des Trainers und macht andere Spieler besser. Das sind Eigenschaften, die für eine erfolgreiche Mannschaft unverzichtbar sind.“ Nagelsmann betonte dabei, dass es ihm nicht primär um spektakuläre Einzelaktionen gehe, sondern um Spieler, die das Kollektiv stärken.

Der Wechsel von Groß zurück zu Brighton & Hove Albion im Januar für etwa drei Millionen Euro hat sich als glückliche Fügung erwiesen. Unter Trainer Fabian Hürzeler hat sich der Routinier sofort als feste Größe im zentralen Mittelfeld etabliert und regelmäßige Spielpraxis gesammelt. Diese Kontinuität war ein wichtiger Faktor für Nagelsmanns Entscheidung.

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Erfahrung und Vernetzung als Schlüsselqualitäten

Experte Lothar Matthäus unterstützte die Nominierung bei RTL Nitro: „Er hat jetzt Spielpraxis und ist ein Spieler, der jeder Mannschaft mit seiner Erfahrung helfen kann.“ Nagelsmann hob besonders die kommunikativen Fähigkeiten von Groß hervor. Der Mittelfeldspieler pflege exzellente Beziehungen zu verschiedenen Spielertypen – vom defensiv orientierten Antonio Rüdiger bis zum offensiven Karim Adeyemi.

„Er ist ein Magnet zwischen den Spielern“, so Nagelsmann weiter. „Er kann mit allen, egal wie sie ticken. Diese Fähigkeit, unterschiedliche Charaktere zu verbinden, ist für den Mannschaftszusammenhalt von unschätzbarem Wert.“ Der Bundestrainer machte jedoch deutlich, dass die Nominierung kein automatisches Ticket für die Weltmeisterschaft 2026 bedeute. Groß müsse sich in den kommenden Spielen weiter beweisen.

Veränderungen im DFB-Kader

Mit der Rückkehr von Pascal Groß geht eine Verschiebung im Mittelfeldbereich einher. Während Groß zuletzt im September 2025 für die Nationalmannschaft spielte und dann in zwei Länderspielpausen fehlte, müssen andere Spieler nun Platz machen. Angelo Stiller wurde erneut nicht berücksichtigt, während Nagelsmann für die zentralen Positionen auf folgende Spieler setzt:

  • Aleksandar Pavlovic
  • Leon Goretzka
  • Anton Stach
  • Felix Nmecha
  • Pascal Groß

Groß selbst hatte bereits im März seine Ambitionen für die Weltmeisterschaft bekräftigt. „Jeder weiß natürlich, dass es mein großer Traum ist“, sagte er gegenüber Sky Sport. Mit der Nominierung für die Testspiele gegen die Schweiz am 27. März in Basel und gegen Ghana am 30. März in Stuttgart ist der 34-Jährige diesem Ziel einen bedeutenden Schritt nähergekommen. Das 26-köpfige Aufgebot bietet ihm die Chance, Nagelsmann von seinen Qualitäten im Mannschaftsgefüge zu überzeugen.

Diese Personalentscheidung unterstreicht Nagelsmanns Fokus auf eine klare Rollenverteilung innerhalb der Mannschaft – ein Thema, das der Bundestrainer als zentrale Baustelle auf dem Weg zur Weltmeisterschaft 2026 identifiziert hat. Die bewusste Auswahl von Spielern wie Pascal Groß, deren Stärken jenseits rein statistischer Werte liegen, zeigt einen strategischen Ansatz, der langfristig den Teamzusammenhalt stärken soll.

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