Manuel Pfeifer kehrt zurück: Endlich wieder auf dem Platz für die Löwen
Nach einer langen und nervenaufreibenden Verletzungspause stand Manuel Pfeifer am vergangenen Sonntag endlich wieder von Beginn an auf dem Platz. Der 26-jährige Mittelfeldspieler des TSV 1860 München gab beim 2:2 gegen den SSV Jahn Regensburg sein Startelf-Comeback und zeigte sich im Anschluss sichtlich erleichtert.
Die lange Leidenszeit des Hoffnungsträgers
Manuel Pfeifer zählte zu Saisonbeginn zu den großen Hoffnungsträgern bei den Löwen. Als absolute A-Option auf der linken Schiene geholt, hatte sich der gebürtige Hartberger aus Österreich direkt gegen Rückkehrer Kilian Jakob durchgesetzt. Doch dann traf ihn, wie viele seiner Kollegen um Jakob, eine monatelange Verletzungsmisere, die seine Karriere bei den Giesingern ausbremste.
„Ich bin einfach froh, dass ich nach so langer Zeit endlich wieder gespielt habe. Ich hatte viel Pech mit Verletzungen“, erklärte Pfeifer nach dem Spiel. „Wenn du so lange nicht spielst, geht das an die Nerven.“ Die Wartezeit von über fünf Monaten ohne Einsatz über 90 Minuten hat den Spieler sichtlich mitgenommen.
Gelungenes Comeback gegen Regensburg
Gegen den SSV Jahn Regensburg konnte Pfeifer nun endlich seine Startelf-Premiere unter Cheftrainer Markus Kauczinski feiern. Auf seiner angestammten linken Seite kam der Mittelfeldspieler zum Einsatz und zeigte, was in ihm steckt. „Jetzt habe ich alles reingehauen, was ich habe. Ich konzentriere mich von Tag zu Tag“, so der motivierte Pfeifer.
Der Spieler blickte auch auf seine Anfangszeit bei 1860 zurück, die unter schwierigen Bedingungen stattfand. „Ich bin persönlich super in die Saison gestartet, dann war es bitter mit den ersten Niederlagen und wir haben den Faden verloren“, erinnerte sich Pfeifer an die Zeit unter Ex-Trainer Patrick Glöckner, der Mitte September 2025 entlassen wurde.
Pfeifer bleibt den Löwen treu
Trotz aller Schwierigkeiten betonte der Österreicher seine Verbundenheit mit dem Verein. „Ich bin trotzdem froh, dass ich hier bin, den Wechsel bereue ich überhaupt nicht, mir taugt es extrem bei Sechzig“, stellte Pfeifer klar. Seine Geduld in den vergangenen Wochen unter Nachfolger Markus Kauczinski wurde nun belohnt.
Nicht nur der Einsatz über die volle Spielzeit war eine Genugtuung für den Spieler, sondern auch lobende Worte von Sport-Boss Manfred Paula. „Es ist schön zu hören, dass ich lobende Worte bekommen habe von Manfred Paula“, freute sich Pfeifer.
Neustart für die Zukunft
Es scheint fast, als würde der Mann aus der Steiermark bei den Giesingern jetzt erst richtig anfangen. Für die Spielzeit 2026/27, für die er noch Vertrag hat, kann Pfeifer daher quasi als Neuzugang betrachtet werden. Sein Ziel ist klar: Er möchte weiter daran arbeiten, dass die Löwenfans den Namen Pfeifer eher mit einem aktuellen Profi in Verbindung bringen als mit Ex-Funktionär Marc-Nicolai Pfeifer.
In den vergangenen Monaten war nämlich sein Namensvetter und Ex-Löwe Marc-Nicolai Pfeifer, einst Finanz-Geschäftsführer des TSV und aktuell Vorstandsboss von Drittliga-Rivale Rot-Weiss Essen, durch direkte Duelle und hartnäckige Abwerbungsversuche von Torjäger Patrick Hobsch präsenter auf Giesings Höhen gewesen. Manuel Pfeifer will diese Assoziation nun ändern – mit starken Leistungen auf dem Platz.



