Alexandra Popp blickt auf ihre Karriere: BVB-Wechsel im Raum
Die ehemalige DFB-Kapitänin Alexandra Popp hat in einem aktuellen Podcast des Deutschen Fußballmuseums einen detaillierten Einblick in ihre Überlegungen zur Zukunft ihrer Karriere gegeben. Die Torjägerin des VfL Wolfsburg schließt dabei ausdrücklich einen Wechsel zum potenziellen Zweitliga-Aufsteiger Borussia Dortmund nicht aus. Ihre Aussage unterstreicht dies deutlich: "Ich würde ja nicht über den BVB reden, wenn's nichts für mich wäre", erklärte Popp.
Vier konkrete Optionen für die kommende Saison
Popp nannte vier klare Möglichkeiten für ihre nächsten Schritte:
- Eine Vertragsverlängerung beim VfL Wolfsburg,
- Ein Wechsel zu Borussia Dortmund,
- Ein Transfer ins Ausland,
- Das Ende ihrer aktiven Karriere.
Heimatverbundenheit und sportliche Überlegungen
Die 34-jährige Popp ist in Witten bei Dortmund geboren und im Ruhrgebiet aufgewachsen, wo sie seit ihrer Kindheit Anhängerin des BVB ist. Möglicherweise wartet sie ab, in welcher Liga Dortmund spielen wird – derzeit ist der Verein Zweiter in der Regionalliga West, ein Aufstieg würde die Borussia in die zweite Liga bringen. Popp äußerte auch Kritik an ihrer aktuellen Situation in Wolfsburg: "Dass die Bayern uns überholt haben – den Schuh müssen wir uns selbst anziehen. In Wolfsburg sind wir in den letzten Jahren stehengeblieben", sagte sie und deutete damit auf mögliche Gründe für einen Neustart als "Projektleiterin" in Dortmund hin.
Erfolgreiche Vergangenheit und ungewisse Zukunft
Popp hat eine beeindruckende Karriere vorzuweisen: Mit 145 Länderspielen für das Nationalteam, Olympiagold 2016, sieben Meisterschaften und zwei Champions-League-Titeln mit Wolfsburg. Die anhaltenden Probleme in Wolfsburg, wo die "Wölfinnen" in der vergangenen Saison erstmals seit Popps Wechsel titellos blieben, könnten ihre Entscheidung beeinflussen. Ihre Aussagen lassen auf eine sorgfältige Abwägung zwischen Loyalität, Heimatverbundenheit und sportlichen Ambitionen schließen.



