Prass-Doppelpack bringt Hoffenheim zurück auf Champions-League-Kurs
Prass-Doppelpack: Hoffenheim zurück auf Kurs

Hoffenheim feiert wichtigen Auswärtssieg in Heidenheim

Die TSG Hoffenheim hat nach einer kurzen Phase der Unsicherheit wieder deutlich gemacht, dass sie ernsthaft um die Teilnahme an der Champions League kämpft. Beim abgeschlagenen Tabellenletzten 1. FC Heidenheim setzten sich die Kraichgauer mit einem überzeugenden 4:2 (2:0)-Erfolg durch und stabilisierten damit ihre Position in der Spitzengruppe der Bundesliga.

Prass als Matchwinner in ungewohnter Trainer-Konstellation

Ohne den erkrankten Cheftrainer Christian Ilzer übernahm Co-Trainer Moritz Volz die Verantwortung an der Seitenlinie – eine Situation, die der 43-Jährige vor dem Spiel humorvoll kommentierte: „Ich habe die Rolle bekommen, weil alle einstimmig entschieden haben, dass ich das schönste Gesicht fürs Fernsehen habe“, scherzte der ehemalige Profi des FC Fulham und 1860 München.

Auf dem Platz übernahm dann Alexander Prass die Hauptrolle. Der Mittelfeldspieler erzielte in der 26. Minute und in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit sein erstes Bundesliga-Doppelpack und brachte damit Hoffenheim auf die Siegerstraße. Besonders sein erstes Tor per Schlenzer unter die Latte nach einem sehenswerten Doppelpass mit Fisnik Asllani beeindruckte die Zuschauer.

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Heidenheims Abstiegskampf wird immer aussichtsloser

Für den 1. FC Heidenheim setzte sich die Negativserie fort. Auch im zwölften Ligaspiel in Folge blieb der Verein ohne Sieg und muss nun immer deutlicher mit dem Abstieg in die zweite Liga rechnen. Zwar zeigte die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt zunächst kämpferische Ansätze und ließ die favorisierten Gäste nur selten zur Entfaltung kommen, doch nach der Pause machte Hoffenheim dann doch deutlich, wer die bessere Mannschaft war.

Fisnik Asllani (49. Minute) und Tim Lemperle (78. Minute) erhöhten für die TSG auf 4:0, ehe Luca Kerber mit seinen beiden Treffern in der 63. und 84. Minute zumindest für etwas Anschluss sorgen konnte. Die Hoffenheimer Abwehr um Bernardo, der in der 30. Minute auf der Linie klären musste, stand jedoch insgesamt sicher.

Wichtiger Schritt in der Champions-League-Qualifikation

Mit diesem Sieg festigte Hoffenheim den dritten Tabellenplatz mit nun 49 Punkten und hat die Qualifikation für die Champions League wieder fest im Visier. Nach nur einem Sieg aus den vergangenen vier Spielen war dieser Auswärtssieg ein wichtiges Signal an die Konkurrenz.

Für Co-Trainer Volz war der Erfolg besonders bedeutsam, da er in seiner neuen Rolle als Chef an der Seitenlinie beweisen konnte, dass er die Mannschaft auch in schwierigen Situationen zu führen vermag. Die Entscheidung, ihn als Vertreter für den erkrankten Ilzer einzusetzen, zahlte sich somit voll aus.

Der 1. FC Heidenheim hingegen muss weiter um den Klassenerhalt bangen. Trainer Frank Schmidt hatte den Kampf um den Verbleib in der Bundesliga bereits nach der Niederlage im Kellerduell bei Werder Bremen so gut wie abgehakt, und die aktuelle Niederlage bestätigt diese düstere Prognose.

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