Pumbaa unter der Haut: Regionalliga-Profi Timon Burmeister enthüllt sein Disney-Tattoo
Der Mittelfeldspieler von Carl Zeiss Jena, Timon Burmeister, hat ein besonderes Geheimnis unter seinem Stutzen verborgen. Der 23-jährige Offensivspieler, der bereits fünf Saisontore erzielt hat, zeigt in einem exklusiven Interview sein neues Tattoo auf der Wade – eine Hommage an den Disney-Klassiker „Der König der Löwen“.
Emotionale Verbindung zu einem Filmklassiker
Burmeister erklärt mit einem breiten Grinsen: „Der Film ‚Der König der Löwen‘ hat mich schon als Kind fasziniert. Ich habe zu diesem Film eine besondere Beziehung und wollte ihn unbedingt auch für mich als Tattoo verewigen lassen.“ Kaum zu glauben, aber wahr: Der Jenaer Profi trägt nun Pumbaa, das beliebte Warzenschwein, unter seiner Haut.
Die Freundschaft zwischen dem Erdmännchen Timon und dem Warzenschwein Pumbaa, die gemeinsam mit Löwenkönig Simba das berühmte „Hakuna Matata“ singen, hat es dem gebürtigen Oldenburger besonders angetan. „Den Film habe ich immer wieder gesehen, meine ganze Familie ist großer Fan davon. Wir waren auch schon locker vier, fünfmal in dem Musical in Hamburg“, berichtet er enthusiastisch.
Zehn Stunden Schmerzen für ein Meisterwerk
Die Geschichte um Freundschaft und Zusammenhalt fessele ihn zutiefst, wie Burmeister weiter ausführt. „Das wollte ich mit dem Tattoo zum Ausdruck bringen, mit dem Baum, der für den ewigen Kreis des Lebens steht“, erklärt der Fußballprofi. Sein Tätowierer Peer aus Hamburg entwickelte daraufhin das detaillierte Motiv.
„Ich war sofort vom Entwurf begeistert“, erzählt Burmeister. Für die Umsetzung musste er jedoch Geduld und Schmerzresistenz beweisen: Über zehn Stunden verbrachte er auf der Liege des Tätowierers, ertrug zwei Tage lang die unvermeidlichen Schmerzen. Das Ergebnis lässt ihn nun voller Stolz blicken.
Fußball und Film vereint
Während Burmeister privat seine Filmleidenschaft auslebt, kämpft er beruflich mit Carl Zeiss Jena um die Meisterschaft in der Regionalliga und den ersehnten Aufstieg in die 3. Liga. Zuletzt sicherten sich die Thüringer mit einem 2:1-Erfolg im Topspiel bei Lok Leipzig wichtige Punkte.
Am kommenden Freitag um 19 Uhr empfängt Jena den ZFC Meuselwitz – ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zum Titel. Ob das Pumbaa-Tattoo dem Offensivmann zusätzliches Glück bringt, bleibt abzuwarten. Sicher ist jedoch, dass die emotionale Verbindung zu „Der König der Löwen“ den Spieler über den Platz hinaus begleitet.



