Nach Reitz-Transfer: RB Leipzig jagt weitere Top-Talente für den Kader der Zukunft
Die große Lücke im Mittelfeld ist geschlossen! RB Leipzig hat mit der Verpflichtung von Gladbach-Kapitän Rocco Reitz (23) für eine Ablösesumme von 18 Millionen Euro einen würdigen Nachfolger für den ablösefrei gehenden Xaver Schlager (28) gefunden. Doch die Verantwortlichen in Leipzig können sich nicht zurücklehnen – im Gegenteil: Die Transferarbeit geht mit voller Kraft weiter.
Hertha-Wunderkind und Bochumer Talent auf der Liste
Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer (41) und sein Team arbeiten intensiv am Kader der Zukunft und haben mehrere vielversprechende Talente im Visier. Ganz oben auf der Liste steht Kennet Eichhorn (16), das Wunderkind von Hertha BSC. Der junge Mittelfeldspieler verfügt über eine Ausstiegsklausel zwischen 10 und 12 Millionen Euro und würde perfekt in das Leipziger Konzept der Entwicklung von Top-Talenten passen.
Allerdings hat RB Leipzig bei der Jagd nach Eichhorn starke Konkurrenz. Neben den Bundesligaklubs Bayern München, Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt sollen auch europäische Top-Vereine wie FC Barcelona, Manchester United und Real Madrid großes Interesse an dem Berliner Nachwuchsspieler haben.
Nach Informationen der BILD-Zeitung beobachtet die sportliche Führung von RB Leipzig auch Cajetan Lenz (19) vom VfL Bochum. Der U20-Nationalspieler überzeugt in seiner ersten Profisaison mit 25 Einsätzen und zwei Toren im Mittelfeld. In seinem bis 2029 laufenden Vertrag gibt es allerdings keine Ausstiegsklausel, was Verhandlungen komplizierter gestalten könnte.
Innenverteidigung wird zur größten Baustelle
Nach dem Abschluss des Reitz-Deals rückt die Innenverteidigung in den Fokus der Transferplanung. Intern gilt der Abgang von Castello Lukeba (23) als sehr wahrscheinlich. Der Franzose kann dank einer Ausstiegsklausel für die fixe Summe von 90 Millionen Euro den Verein verlassen und würde damit die vorgegebenen Einnahmeziele von rund 100 Millionen Euro fast im Alleingang erfüllen.
Zudem soll Lukas Klostermann (29), der unter Trainer Ole Werner (37) keine Rolle mehr spielt, den Verein verlassen. Als potenzielle Nachfolger werden zahlreiche Spieler beobachtet, wobei Top-Talente wie Luka Vuskovic (19, von Tottenham an den HSV verliehen) aufgrund der hohen finanziellen Anforderungen kaum bezahlbar sein dürften.
Von einer Verpflichtung des Freiburger Spielers Max Rosenfelder (23) hat RB Leipzig derweil aufgrund dessen langer Verletzungshistorie offenbar Abstand genommen. Die Suche nach geeigneten Verstärkungen für die Innenverteidigung bleibt damit eine der dringendsten Aufgaben in der kommenden Transferperiode.



