RB Leipzigs Trainer Werner: Fitness-Debatte ist reiner Blödsinn
RB-Trainer Werner: Fitness-Kritik ist Blödsinn

RB Leipzigs Trainer Werner: Fitness-Debatte ist reiner Blödsinn

RB Leipzigs Trainer Ole Werner hat die jüngsten Fitness-Vorwürfe gegen seine Mannschaft scharf zurückgewiesen. Nach einer Serie von späten Gegentoren in den vergangenen Bundesliga-Spielen sieht der 37-Jährige die Diskussion über mangelnde Kondition als völlig unbegründet an.

Werner kontert Kritik mit klaren Worten

„Dass das jetzt ein Thema ist, dass die Mannschaft nicht ausreichend fit ist, das ist einfach Blödsinn“, erklärte Werner vor dem Auswärtsspiel beim Hamburger SV am Sonntagabend. Der Trainer verwies dabei auf konkrete Laufdaten aus den letzten Begegnungen, die seine Position untermauern.

In vier der vergangenen fünf Bundesliga-Partien sei seine Mannschaft in der Schlussviertelstunde sogar mehr gelaufen als der jeweilige Gegner. „Das sagt wahrscheinlich eher was darüber aus, wie wir dann organisiert sind in dieser Phase“, analysierte Werner die Situation. Sein Team habe bei Führungen in den Schlussminuten nicht immer geschafft, das Spiel angemessen zu kontrollieren und zu beruhigen.

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Champions-League-Qualifikation in Gefahr

Die sportliche Situation für RB Leipzig ist angespannt. Die Sachsen haben nur eines ihrer letzten fünf Ligaspiele gewonnen und liegen vor dem Spieltag zwei Punkte hinter dem viertplatzierten VfB Stuttgart. Damit ist die direkte Qualifikation für die Königsklasse, die Champions League, in akute Gefahr geraten.

Werner identifiziert mangelnde Effektivität als Hauptproblem: „Die gibt es auf der einen Seite des Spielfelds, wenn es darum geht, Chancen zu verwerten. Die gibt es aber auch auf der anderen Seite, wenn es darum geht, dann aus wenigen Chancen, die der Gegner hat, weniger Gegentore zuzulassen.“

Personelle Situation vor HSV-Spiel

Für das wichtige Auswärtsspiel in Hamburg muss RB Leipzig auf Mittelfeldspieler Xaver Schlager verzichten. Der Österreicher leidet unter Adduktorenproblemen, befindet sich aber bereits wieder im Lauftraining. „Da sind wir guter Dinge, dass es nicht allzu lange dauert“, zeigte sich Werner optimistisch bezüglich der Verletzung seines Spielers.

Der Trainer und sein Team stehen unter Druck, den Anschluss an die Champions-League-Plätze zu halten. Die kommenden Spiele werden zeigen, ob Werners Analyse der Situation zutrifft und ob seine Mannschaft die aktuellen Probleme in den entscheidenden Phasen der Partien lösen kann.

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