Real Madrid beendet Manchester Citys Champions-League-Traum
Manchester Citys Hoffnungen auf den Champions-League-Titel sind frühzeitig geplatzt. Die Mannschaft von Star-Trainer Pep Guardiola schied im Achtelfinale gegen Real Madrid aus und verlor auch das Rückspiel im eigenen Stadion mit 1:2. Das Hinspiel war bereits mit 0:3 verloren gegangen, sodass die Gesamtbilanz eine klare 1:5-Niederlage für die Engländer bedeutet.
Guardiolas umstrittene Entscheidung
Besonders auffällig war die frühe Auswechslung von Erling Haaland in der 56. Spielminute. Der norwegische Torjäger hatte kurz vor der Halbzeitpause noch den Ausgleichstreffer zum 1:1 erzielt (41. Minute) und gehört mit neun Saisontoren zu den besten Scorern der Königsklasse. Nur Gordon Anthony von Newcastle (10 Tore) und Real Madrids Kylian Mbappé (13 Tore) liegen in dieser Statistik vor ihm.
Guardiolas Entscheidung, seinen Top-Stürmer so früh vom Platz zu nehmen, sorgte für großes Erstaunen und wurde von vielen Experten als Resignationsgeste gewertet. Der spanische Trainer zeigte sich während des Spiels sichtlich verzweifelt und schlug mehrfach die Hände vor das Gesicht.
Dramatische Spielverläufe
Real Madrid hatte bereits früh für die entscheidende Wende gesorgt. In der 20. Minute blockte City-Kapitän Bernardo Silva einen Schuss von Vinícius Junior mit dem Ellbogen im Strafraum. Nach einer VAR-Überprüfung zeigte Schiedsrichter Clement Turpin die rote Karte für Silva und pfiff einen Elfmeter für die Madrilenen.
Vinícius Junior verwandelte sicher zum 1:0 (22. Minute) und provozierte die Heimfans mit seinem ausgiebigen Torjubel. Kurz vor Spielende setzte der Brasilianer noch einen drauf und erzielte in der Nachspielzeit den Siegtreffer zum 2:1 (90.+3).
Ausblick auf das Viertelfinale
Für Real Madrid geht es nun wahrscheinlich weiter mit einem Duell gegen den FC Bayern München. Der deutsche Rekordmeister hatte Atalanta Bergamo im Hinspiel mit 6:1 deklassiert und gilt als schwerer Gegner im Kampf um den Einzug ins Halbfinale.
PSG dominiert Chelsea
In einem weiteren Achtelfinal-Duell zeigte Titelverteidiger Paris Saint-Germain erneut seine Stärke. Nach einem 5:2-Erfolg im Hinspiel fegten die Franzosen auch das Rückspiel gegen Chelsea mit 3:0 vom Platz und zogen souverän ins Viertelfinale ein.
Khvicha Kvaratskhelia eröffnete bereits in der 6. Minute den Torreigen, nachdem er im Hinspiel bereits einen Doppelpack erzielt hatte. Bradley Barcola erhöhte in der 14. Minute auf 2:0, und Senny Mayulu setzte in der 62. Minute noch einen drauf. Bereits nach einer Stunde Spielzeit verließen die ersten enttäuschten Chelsea-Fans das Stadion, während PSG-Anhänger ihre Mannschaft mit Jubel und spöttischen Gesten verabschiedeten.
Die Champions League zeigt sich in dieser Saison besonders spannend und unberechenbar. Während etablierte Größen wie Manchester City früh ausscheiden, setzen Teams wie Real Madrid und Paris Saint-Germain deutliche Zeichen im Kampf um den begehrten Titel.



