WG-Geheimnisse: Havelse-Chef Riedel plaudert über 1860-Stürmer Hobsch
Riedel verrät WG-Geschichten über 1860-Stürmer Hobsch

Karriereende mit persönlichen Enthüllungen: Riedel teilt WG-Erinnerungen mit Hobsch

In einer bewegenden Zeremonie hat Florian Riedel, der spielende Sportdirektor des TSV Havelse, nach dem Drittliga-Spiel gegen den TSV 1860 offiziell sein Karriereende verkündet. Dabei nutzte der 35-Jährige die Bühne, um ganz private Einblicke in seine Freundschaft mit 1860-Torjäger Patrick Hobsch zu geben. Die beiden verbindet eine besondere Vergangenheit: Während ihrer Zeit beim VfB Lübeck von 2018 bis 2021 teilten sie nicht nur den Fußballplatz, sondern auch eine Wohngemeinschaft.

„Unfassbar geile Zeit“: Hobsch schwärmt von gemeinsamen WG-Jahren

Patrick Hobsch erinnert sich mit leuchtenden Augen an die gemeinsame Zeit. „Wir hatten sportlich für uns alle ein schwieriges Jahr, aber außerhalb des Platzes war es ein ganz besonderes Jahr, eine unfassbar geile Zeit“, verriet der Stürmer in einem Interview mit Magentasport. Tatsächlich verbrachten Riedel und Hobsch ihre letzte gemeinsame Saison in Lübeck in einer WG, die trotz des bitteren Abstiegs aus der Dritten Liga in positiver Erinnerung bleibt. Zuvor hatten die beiden Fußballer in der Saison 2019/20 noch gemeinsam den Aufstieg aus der Regionalliga Nord gefeiert – ein emotionaler Kontrast, der ihre Bindung stärkte.

Hobsch ließ sogar einen humorvollen Seitenhieb auf die Strapazen dieser Zeit fallen: „Wir haben zusammen in einer WG gewohnt. Deshalb musste ich im Sommer in der Türkei bei mir Haare nachlegen, denn das Jahr hat mich viele Haare gekostet.“ Dieser Scherz über eine vermeintliche Haartransplantation unterstreicht die lockere Atmosphäre zwischen den ehemaligen Mitbewohnern.

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Riedel lobt Hobsch als Koch und Talent-Scout

Florian Riedel seinerseits hob die vielseitigen Qualitäten seines Freundes hervor. „Er ist ein hervorragender Koch“, betonte der Havelse-Chef und verriet, dass Hobsch ihm trotz der aktuellen Rivalität zwischen Havelse und 1860 bereits Spieler für seinen Verein empfohlen habe. „Mein Netzwerk sind teils auch aktive Spieler, da gehört Hobschi natürlich auch dazu.“ Diese ungewöhnliche Zusammenarbeit über Klubgrenzen hinweg zeigt, dass die Freundschaft den sportlichen Wettbewerb überwiegt.

Für die Zukunft hat Riedel sogar einen Karrieretipp für den 1860-Stürmer parat: „Ich sehe ihn auf alle Fälle im Sport. Er hat ein gutes Gefühl für den Transfermarkt.“ Ob Hobsch, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, jemals für Havelse spielen wird, bleibt allerdings offen. Die Zweitliga-Ambitionen des TSV 1860 und des Torjägers selbst könnten einem Wechsel aktuell im Weg stehen.

Fußball als mehr als nur Geschäft: Eine Freundschaft, die Bestand hat

Patrick Hobsch betonte in einem früheren Interview mit der AZ die Bedeutung dieser menschlichen Verbindung: „Es ist einfach schön, wenn man merkt, dass Fußball nicht nur Geschäft ist. Das bedeutet mir sehr viel.“ Diese Worte spiegeln wider, dass die gemeinsame WG-Zeit in Lübeck nicht nur eine Episode, sondern eine bleibende Freundschaft geprägt hat. Selbst nach Riedels Karriereende und inmitten der sportlichen Rivalität bleiben die beiden in Kontakt – ein seltenes Beispiel für Verbundenheit im professionellen Fußball.

Die Geschichte von Riedel und Hobsch erinnert daran, dass hinter den Trikots und Transfergerüchten oft persönliche Beziehungen stehen, die den Sport bereichern. Während Riedel nun einen neuen Abschnitt beginnt, bleibt Hobsch weiter auf dem Platz aktiv – doch ihre gemeinsame Vergangenheit in der Lübecker WG wird sie wohl noch lange verbinden.

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