Fußball-Legende Rio Ferdinand berichtet aus Dubai: Familie schläft im Keller-Bunker
Der ehemalige englische Nationalspieler Rio Ferdinand (47) hat sich in seiner Fußball-Show „Rio Ferdinand Presents“ zu den beängstigenden Ereignissen in Dubai geäußert. Seit August 2025 lebt der Ex-Profi von Manchester United mit seiner Familie in dem Emirat, das nun von den Auswirkungen des Konflikts im Nahen Osten betroffen ist.
Raketenangriffe erschüttern Urlauberparadies
Nach Vergeltungsschlägen des Iran in der Golfregion wurde auch Dubai von Raketen getroffen. Eine Einfahrt des Luxushotels „Fairmont“ geriet nach dem Einschlag einer iranischen Kamikaze-Drohne vom Typ Shahed in Brand. Ferdinand beschreibt die Situation als äußerst beunruhigend: „Es ist beängstigend, wenn man Raketen, Flugzeuge und Kampfjets über sich hört, und dann diese lauten Explosionen. Es war eine sehr gruselige Nacht.“
Familie nutzt Aufnahmestudio als Schutzraum
Die Familie hat ihr Aufnahmestudio kurzerhand zum Bunker umfunktioniert. „Uns wurde in der ersten Nacht der ganzen Geräusche geraten, in den Keller zu gehen. Dort haben wir mit Bettdecken geschlafen“, erklärt der 81-fache englische Nationalspieler. Besonders herausfordernd sei es gewesen, den Kindern die Situation zu erklären und ihnen durch diesen schwierigen Moment zu helfen.
Ferdinand betont: „Man möchte ruhig bleiben und alle so ruhig wie möglich halten.“ Mit ihm in Dubai leben seine Ehefrau Kate (34) sowie die gemeinsamen Kinder Shae (2) und Cree (5), außerdem seine Tochter Tia (14) aus einer früheren Beziehung. Seine Söhne Lorenz (19) und Tate (17) verfolgen derweil in England ihre Fußballkarrieren.
Ehefrau Kate schildert Erfahrungen auf Instagram
Kate Ferdinand äußerte sich am Sonntagabend auf Instagram zu den Ereignissen: „Uns geht es gut. Die Regierung macht einen großartigen Job, um das zu gewährleisten. Trotz meiner Nervosität fühle ich mich in sehr sicheren Händen.“ Sie beschrieb den Samstag als „sehr beängstigend“, merkte aber auch an, dass die jüngeren Kinder die ungewöhnliche Übernachtung im Keller fast als Abenteuer empfanden.
„Diese ganze Erfahrung ist sehr augenöffnend“, schrieb die 34-Jährige weiter. Während die Familie Ferdinand vergleichsweise geschützt in ihrem Domizil bleiben kann, sieht die Situation für Touristen in Dubai deutlich schwieriger aus.
Touristen sitzen auf Flughäfen fest
An den beiden größten Flughäfen Dubais wurden der Flugverkehr eingestellt, sodass zahlreiche Reisende festsitzen. Viele müssen unter prekären Bedingungen in Tiefgaragen auf harten Betonböden übernachten. Die Sicherheitslage bleibt angespannt, während internationale Beobachter die Entwicklung im Nahen Osten mit Sorge verfolgen.
Rio Ferdinands Berichte geben einen seltenen Einblick in das Leben von Prominenten in Krisengebieten und zeigen, wie auch wohlhabende Existenzen von globalen Konflikten unmittelbar betroffen sein können. Der Fußball-Star und seine Familie hoffen auf eine baldige Beruhigung der Lage in der Region.



