Rolfes schließt Brandt-Rückkehr aus: Leverkusen setzt auf junge Talente
Rolfes: Brandt-Rückkehr kein Thema für Leverkusen

Rolfes stellt klar: Brandt-Rückkehr kein Thema für Bayer Leverkusen

Im Sport1-Doppelpass hat Bayer Leverkusens Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes (44) eindeutig Position bezogen: Eine Rückkehr von Nationalspieler Julian Brandt (29) zu seinem ehemaligen Verein ist kein Thema. Der Mittelfeldspieler verlässt Borussia Dortmund nach Saisonende ablösefrei, doch bei den Werkselfen wird er nicht anheuern.

Carro brachte Diskussion ins Spiel

Die Diskussion um eine mögliche Brandt-Rückkehr hatte Leverkusens Geschäftsführer Fernando Carro (61) am Rande des Bundesliga-Spiels gegen den FC Bayern (1:1) losgetreten. Auf eine entsprechende Frage bei DAZN antwortete Carro: „Ich finde Julian Brandt sensationell. Wenn Simon ihn will, werde ich das auf jeden Fall unterstützen, aber das Startsignal muss von Simon kommen.“

Rolfes reagierte auf diese Äußerung jedoch mit klaren Worten: „Bei Rückholaktionen bin ich skeptisch. Wir haben auf der Position mit Ibo Maza einen super Spieler, der sich in den nächsten Jahren hervorragend entwickeln wird. Deshalb wird Julian kein Thema bei uns sein.“

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Historischer Kontext und emotionale Verbindungen

Brandt hatte Leverkusen 2019 in Richtung Dortmund verlassen – ein Wechsel, den viele Fans dem Nationalspieler bis heute übelnehmen. Rolfes erinnerte daran: „Julian hatte uns damals verlassen, weil er vielleicht das Gefühl hatte, dass er nicht mit uns in der Lage ist, Titel zu gewinnen. Wir hätten ihn gerne behalten.“

Interessanterweise macht Rolfes eine Ausnahme bei einem anderen ehemaligen Leverkusener: Kai Havertz (26). Über den Arsenal-Spieler sagte der Sport-Geschäftsführer: „Das liegt mehr an Kai. Wir haben zu ihm immer einen engen Kontakt, er kommt aus unserer Region. Wenn es die Situation gibt, dann ist Kai immer ein besonderer Spieler, mit dem wir uns auch als ehemaligen Spieler beschäftigen müssen.“

Zukunftspläne und Meisterambitionen

Rolfes unterstützte zudem die von Carro in der TV-Sendung „BILD Sport“ bei WELT geäußerte Meister-Ansage für die Jahre 2028 oder 2029. „Das teile ich zu 100 Prozent mit Fernando“, betonte der Sport-Geschäftsführer.

Gleichzeitig kündigte Rolfes an, dass es in diesem Sommer keinen Mega-Umbruch wie 2025 geben werde: „Wir werden versuchen, weiter zu justieren und uns weiter zu verbessern. Allein durchs Zukaufen werden wir unser Ziel nicht erreichen können.“

Die Leverkusener Strategie setzt somit auf Kontinuität und die gezielte Entwicklung vorhandener Talente, statt auf spektakuläre Rückholaktionen vergangener Stars.

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