Rolfes nach Champions-League-Aus: 'Jedes Spiel ist jetzt ein Finale' für Bayer Leverkusen
Rolfes: 'Jedes Spiel ist ein Finale' nach Bayer-Aus

Bayer Leverkusen nach Champions-League-Aus: Fokus auf die Bundesliga

Nach dem Ausscheiden aus der Champions League im Achtelfinale gegen den FC Arsenal hat Bayer Leverkusen nur noch zwei Wettbewerbe im Blick: die Bundesliga und das DFB-Pokalhalbfinale gegen Bayern München am 23. April. Die 0:2-Niederlage im Rückspiel in London bedeutete das Ende des europäischen Traums für die Werkself.

Rolfes analysiert die Niederlage gegen Arsenal

Sportdirektor Simon Rolfes zeigte sich nach dem Spiel zunächst enttäuscht, betonte aber im Nachgang den Realismus. „Wir wussten, dass es gegen Arsenal sehr schwierig werden würde“, sagte der 44-Jährige. „Das ist eine absolute Top-Mannschaft und ein Anwärter auf den Gewinn der Champions League.“ Rolfes verwies darauf, dass Leverkusen die erste Mannschaft war, gegen die Arsenal im laufenden Wettbewerb nicht gewinnen konnte – ein Hinweis auf das 1:1 im Hinspiel.

Dennoch konnte Bayer diese Ausgangsposition nicht nutzen. „Es war ärgerlich, dass wir den unberechtigten Elfmeter gegen uns bekommen haben“, so Rolfes. „Man weiß nicht, ob wir eine Chance gehabt hätten, wenn wir das Spiel länger offenhalten könnten. Aber wir haben die Leistung aus dem Hinspiel nicht gebracht, und Arsenal war besser.“ Am Ende seien die Londoner verdient weitergekommen.

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„Jedes Spiel ist ein Finale“ – Die neue Marschroute

Rolfes betonte, dass Leverkusen mit aller Macht wieder in die Champions League einziehen will. Seine klare Ansage nach dem Europa-Aus: „Jetzt gibt es nur die Bundesliga. Das sind acht Spiele und jedes Spiel ist ein Finale.“ Der Start dieser Final-Serie beginnt beim kommenden Spiel in Heidenheim. „Die Ambition hat jeder von uns, deswegen müssen wir diese Zielsetzung mit hundertprozentiger Energie angehen“, forderte der Sport-Boss.

Keine Star-Flucht trotz möglichem CL-Verpassen

Die Frage, ob ein Verpassen der Königsklasse zu Abgängen von Stars wie Edmond Tapsoba oder Alejandro Grimaldo führen könnte, wies Rolfes entschieden zurück. „Ich sehe das nicht“, sagte er. „Es gibt Verträge oder Vertragssituationen unabhängig von Wettbewerben. Diese Stärke haben wir schon, trotzdem eine Top-Mannschaft hinzustellen und Perspektiven aufzuzeigen – auch wenn du mal in einem anderen Wettbewerb spielst.“

Lob für Torwart Blaswich – Torwartfrage offen

Besonders hervor hob Rolfes die Leistung von Torwart Janis Blaswich beim Spiel in London. „Er hat es sehr, sehr gut gemacht, keine Frage“, lobte der Sportdirektor. „Janis konnte mehrmals einen früheren Rückstand vereiteln und hat sehr viel Ruhe ausgestrahlt.“

Ob Blaswich seinen Platz im Tor wieder an Mark Flekken verlieren könnte, wollte Rolfes nicht kommentieren. „Das ist eine Entscheidung des Trainers“, sagte er diplomatisch. „Ich kann nur sagen, dass Janis es in den letzten Wochen sehr gut gemacht hat. Es ist nie leicht, wenn du ein paar Wochen oder Monate nicht gespielt hast, dann reinzukommen.“

Nach dem bitteren Aus in der Champions League steht für Bayer Leverkusen nun alles auf dem Spiel in der Bundesliga. Mit der Mentalität, jedes Spiel wie ein Finale zu behandeln, will die Werkself die Saison noch erfolgreich gestalten und den Weg zurück in die Königsklasse ebnen.

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