Krieg in Nahost: Cristiano Ronaldo flieht mit Privatjet aus Riad nach Madrid
Ronaldo flieht vor Raketenangriffen aus Riad nach Spanien

Fußballstar in Gefahr: Ronaldo verlässt Saudi-Arabien nach Raketenangriffen

Der eskalierende Nahost-Konflikt hat nun auch den internationalen Sport erreicht. Fußballlegende Cristiano Ronaldo (41) hat nach Medienberichten die saudi-arabische Hauptstadt Riad verlassen und ist nach Spanien geflogen. Grund sind die jüngsten Raketenangriffe auf die Stadt, die auch die US-Botschaft trafen.

Privatjet bringt Superstar in Sicherheit

Laut übereinstimmenden Berichten hob der Bombardier Global Express 6500 des portugiesischen Stürmerstars am Montagabend um 20 Uhr Ortszeit von Riad ab. Nach siebenstündigem Flug landete die Maschine um 1 Uhr morgens in Madrid. Es wird angenommen, dass Ronaldo gemeinsam mit seiner Verlobten Georgina Rodriguez (32) und seinen fünf Kindern an Bord war, auch wenn dies offiziell noch nicht bestätigt wurde.

Der Luxusjet, den sich der Al-Nassr-Spieler erst kürzlich für rund 72 Millionen Euro zugelegt hatte, bietet Platz für bis zu 15 Passagiere und verfügt über mehrere separate Bereiche inklusive einer privaten Suite mit Doppelbett und Dusche.

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Hintergrund: Eskalation im Iran-Konflikt

Auslöser der Flucht sind die jüngsten militärischen Auseinandersetzungen in der Region. Nach einem gemeinsamen Angriff der USA und Israels auf das iranische Regime schickte der Iran Raketen und Drohnen auf US-Einrichtungen in benachbarten Ländern. In Riad trafen zwei Drohnen die US-Botschaft, was zu allgemeiner Alarmbereitschaft führte.

Die USA hatten daraufhin alle ihre Bürger in der Stadt vor weiteren Angriffen gewarnt und zur Ausreise aufgefordert. Dieser Empfehlung folgte offenbar auch Cristiano Ronaldo, der seit 2023 für Al-Nassr FC in der Saudi Pro League spielt und mit seiner Familie in Riad lebte.

Reaktionen und Auswirkungen

Bereits zu Beginn der Unruhen in Nahost zeigten sich Fans des Fußballstars besorgt um dessen Sicherheit. In sozialen Medien überschlugen sich die Reaktionen, wobei viele Anhänger ihre Sorgen um Ronaldo und seine Familie äußerten. Der Sport rückte dabei sofort in den Hintergrund.

Die Situation verdeutlicht, wie politische Konflikte auch den Profisport beeinflussen können. Ronaldo gilt als Aushängeschild der saudischen Fußballliga, die in den letzten Jahren massiv in internationale Stars investiert hat, um das Image des Landes zu verbessern und den Sport zu fördern.

Ob und wann der 41-jährige Portugiese nach Saudi-Arabien zurückkehren wird, bleibt vorerst unklar. Die Sicherheitslage in der Region entwickelt sich weiter dynamisch, und viele Ausländer prüfen derzeit ihre Optionen.

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