VfL-Trainer Rösler fordert mehr Einsatz: Bonus der Spieler ist aufgebraucht
Rösler: Bonus der VfL-Spieler ist aufgebraucht

VfL-Trainer Rösler stellt klare Forderungen nach enttäuschender Niederlage

Uwe Rösler, der 57-jährige Trainer des VfL Bochum, zeigte sich nach der 1:2-Niederlage bei Fortuna Düsseldorf deutlich enttäuscht über die Leistung seiner Mannschaft. In einer ausführlichen Videoanalyse arbeitete er das enttäuschende Spiel vom vergangenen Samstag mit seinen Spielern auf und stellte klare Erwartungen für die kommende Trainingswoche.

„Der Bonus ist aufgebraucht“ – Rösler mischt die Karten neu

„Die Karten werden neu gemischt. Der Bonus ist aufgebraucht“, erklärte Rösler nach dem Spiel in Düsseldorf. In einem aktuellen Statement bekräftigte er diese Haltung: „Manche Spieler hatten sich einen Bonus erspielt, um auch mal ein, zwei nicht so gute Spiele machen zu können. Das ist jetzt bei allen weg.“ Der Trainer betonte jedoch, dass es gegen den kommenden Gegner Kaiserslautern am Samstagabend keinen radikalen Kahlschlag in der Startelf geben werde.

„Wir werden nicht elf neue Spieler bringen“, so Rösler. „Die Jungs haben gut trainiert, so habe ich mir das vorgestellt. Die Mannschaft vertraut mir, dass ich das, was ich sage, auch meine.“ Seine Botschaft scheint angekommen zu sein: Jeder Spieler zeigt vollen Einsatz, und die Ersatzspieler wissen, dass jetzt ihre Chance kommen könnte.

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Verletzungssorgen bei Gerrit Holtmann

Ein besonderes Augenmerk liegt auf Gerrit Holtmann. Der 30-jährige Flügelspieler fehlte im Training aufgrund von Wadenproblemen und absolvierte nur individuelles Training. Rösler erläuterte die Situation: „Ich hatte ein Gespräch mit Gerrit und der medizinischen Abteilung. Wir haben diskutiert, was wir machen, um eine gute Lösung zu finden. Im Moment ist er nicht auf dem Platz. Das wird keine 2 Monate dauern, aber schon ein paar Tage.“

Für den Fall, dass Holtmann am Samstag nicht einsatzfähig ist, kommen Moritz-Broni Kwarteng (27) oder Farid Alfa-Ruprecht (19) als mögliche Ersatzspieler in Betracht.

Verein reagiert auf Vorkommnisse in Düsseldorf

Der VfL Bochum gab bekannt, dass es in Zukunft möglicherweise andere Reglementierungen bei der Vergabe von Auswärtstickets geben könnte. Hintergrund sind Vorkommnisse beim Auswärtsspiel in Düsseldorf, bei denen es laut Vereinsangaben zu Verletzungen durch Pyrotechnik kam. Außerdem wurden Sitzplätze unter „Androhung von Gewalt vereinnahmt“.

Der Verein will solche Vorkommnisse in Zukunft nicht mehr hinnehmen und sucht aktiv nach Lösungen, um derartige Situationen zu unterbinden. Diese Maßnahmen sollen die Sicherheit der Fans bei Auswärtsspielen gewährleisten.

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