Schock für Hannover 96 im Aufstiegsendspurt: Flügelspieler Husseyn Chakroun fällt für den Rest der Saison aus. Der 21-Jährige zog sich in der Nachspielzeit des Spiels gegen Münster (3:3) eine ausgekugelte Schulter zu und muss operiert werden. Der Klub gab die Hiobsbotschaft am Mittwochmittag offiziell bekannt.
Chakroun fehlt auch bei möglicher Relegation
Die Verletzung passierte in der Schlussphase, als Chakroun in der 69. Minute für Doppeltorschütze Mustapha Bundu eingewechselt worden war. Trotz der Verletzung blieb er bis zum Schlusspfiff auf dem Platz. Der libanesische Nationalspieler wird nicht nur in den letzten beiden Ligaspielen gegen Bochum (Samstag, 13 Uhr) und Nürnberg (17. Mai) fehlen, sondern auch bei einer möglichen Teilnahme an der Relegation. Sollte Hannover 96 den dritten Platz belegen, stünden am 21. und 25. Mai zwei Aufstiegsspiele an.
Chakrouns Verletzungspech gegen Münster
Es ist nicht das erste Mal, dass Chakroun gegen Münster Pech hat. Bereits im Hinspiel in Münster (2:2) zog er sich einen Muskelsehnenanriss zu und fiel fast drei Monate aus. Nun die nächste schwere Verletzung, wieder gegen denselben Gegner. Der Flügelflitzer hatte sich unter Trainer Christian Titz einen Stammplatz erkämpft und in 21 Spielen zwei Tore und zwei Vorlagen beigesteuert. Er war 2023 aus der U19 des JFV Calenberger Land zu den Profis gestoßen.
Pichler droht ebenfalls Saison-Aus
Neben Chakroun macht auch Benedikt Pichler Sorgen. Der Österreicher klagt seit dem Darmstadt-Spiel (2:0) über Schmerzen an der Achillessehne und konnte am Mittwoch nur individuell trainieren. Er fällt gegen Bochum sicher aus, und sein Einsatz im Saisonfinale gegen Nürnberg ist fraglich. Auch Havard Nielsen musste aufgrund einer gereizten Achillessehne pausieren. Den 96ern gehen die Stürmer aus, was die Aufstiegsambitionen gefährdet.



