Union Berlin muss im Saisonendspurt der Fußball-Bundesliga auf seinen Torhüter Frederik Rönnow verzichten. Der 33-jährige Däne hat sich im Spiel bei RB Leipzig (1:3) am vergangenen Freitag eine Muskelverletzung zugezogen, wie der Klub am Dienstag mitteilte. Damit verpasst er die letzten drei Saisonspiele, in denen es für das Team von Interimstrainerin Marie-Louise Eta noch um den Klassenerhalt geht.
Verletzung im Spiel gegen Leipzig
Rönnow zog sich die Verletzung während der Partie gegen RB Leipzig zu. Der Keeper musste ausgewechselt werden und wurde durch Carl Klaus ersetzt, der sein Bundesliga-Debüt feierte. Die genaue Diagnose lautet Muskelverletzung, die eine mehrwöchige Pause erforderlich macht. Für den 33-Jährigen ist die Saison damit vorzeitig beendet.
Carl Klaus übernimmt im Tor
Für Rönnow wird voraussichtlich erneut Carl Klaus zwischen den Pfosten stehen. Der junge Torhüter war bereits in Leipzig eingewechselt worden und absolvierte dort sein erstes Bundesliga-Spiel. Er soll auch in den verbleibenden Partien gegen den 1. FC Köln, in Mainz und gegen Augsburg das Tor hüten.
Kampf um den Klassenerhalt
Union Berlin wartet seit fünf Spielen auf einen Sieg und steckt im Abstiegskampf. Der Vorsprung auf den FC St. Pauli auf dem Relegationsplatz 16 beträgt derzeit sechs Punkte. Die Mannschaft von Trainerin Marie-Louise Eta muss in den letzten drei Spielen punkten, um den Klassenerhalt perfekt zu machen. Die Partie gegen den 1. FC Köln am Samstag (15.30 Uhr/Sky) ist dabei von großer Bedeutung.
Rönnow war in dieser Saison ein wichtiger Rückhalt für Union Berlin. Sein Ausfall ist ein schwerer Schlag für das Team, das nun auf die Qualitäten von Carl Klaus vertrauen muss. Der Klub hofft, dass Rönnow rechtzeitig zur neuen Saison wieder fit ist.



