Saisonaus für Werder Bremens Julian Malatini: Syndesmose-Riss beendet Saison frühzeitig
Der abstiegsbedrohte Bundesligist Werder Bremen muss im entscheidenden Saisonendspurt auf einen wichtigen Defensivspieler verzichten. Innenverteidiger Julian Malatini hat sich im Kellerduell gegen den FSV Mainz 05 (0:2) einen schweren Syndesmose-Riss im linken Sprunggelenk zugezogen, der für ihn das vorzeitige Saisonende bedeutet.
Diagnose bestätigt schlimmste Befürchtungen
Wie der Tabellenfünfzehnte am Montag offiziell mitteilte, ergab eine anschließende MRT-Untersuchung die gravierende Verletzung. Malatini hatte sich zu Beginn der zweiten Halbzeit bei einer Abwehraktion verletzt und musste bereits in der 55. Spielminute ausgewechselt werden. Für ihn kam Mick Schmetgens zu seinem Bundesligadebüt ins Spiel.
„Das ist nicht nur für Werder, sondern auch vor allem für Julian persönlich ganz bitter“, kommentierte Werder-Trainer Daniel Thioune die Nachricht. „Er war gerade wirklich gut drin und hatte sich einen Stammplatz erkämpft.“ Die Verletzung kommt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt, da Bremen in den verbleibenden Spielen um den Klassenerhalt kämpfen muss.
Verletzungspech setzt sich fort
Für den 24-jährigen Argentinier setzt sich damit eine von Verletzungen geprägte Saison fort. Der Startelfeinsatz gegen Mainz war bereits sein vierter in den vergangenen acht Partien, nachdem er in der Hinrunde ebenfalls verletzungsbedingt nur in drei Spielen zum Einsatz gekommen war. Insgesamt absolvierte Malatini in der laufenden Spielzeit lediglich elf Pflichtspiele für die Bremer.
Die Defensivabteilung von Werder Bremen wird durch diesen Ausfall weiter geschwächt, was die Sorgen von Trainer Thioune im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga deutlich vergrößert. Der Verein muss nun in den verbleibenden Spielen ohne den wichtigen Innenverteidiger auskommen und auf alternative Lösungen in der Defensive setzen.



