Der SC Freiburg hat am Donnerstagabend Geschichte geschrieben. Mit einem beeindruckenden 3:1-Sieg im Halbfinal-Rückspiel gegen Sporting Braga zogen die Breisgauer erstmals in ihrer Vereinsgeschichte in ein europäisches Endspiel ein. Der Traum vom Europa-League-Finale in Istanbul ist damit perfekt.
Entscheidende Momente
Bereits in der 6. Minute gerieten die Gäste aus Portugal in Unterzahl, nachdem Mario Dorgeles wegen einer Notbremse die rote Karte sah. Freiburg nutzte die Überzahl eiskalt aus: Lukas Kübler erzielte in der 19. Minute per Kopf das 1:0. Johan Manzambi legte in der 41. Minute mit einem platzierten Schuss zum 2:0 nach. Pau Victor verkürzte für Braga, doch Kübler sorgte mit seinem zweiten Treffer in der 72. Minute für die Entscheidung.
Rekord eingestellt
Mit dem elften Heimsieg in Serie stellte der SC Freiburg zudem einen Wettbewerbsrekord ein, den zuvor nur der FC Sevilla zwischen 2014 und 2016 gehalten hatte. Das Hinspiel in Portugal hatte Braga mit 2:1 gewonnen, doch im Europa-Park Stadion zeigte Freiburg eine überragende Leistung.
Gegner im Finale
Im Finale am 20. Mai trifft der Sportclub auf den Sieger des zweiten Halbfinals zwischen Aston Villa und Nottingham Forest. Die Vorfreude in Freiburg ist riesig – die Stadt bereitet sich auf eine historische Nacht vor.
Für Trainer Julian Schuster und sein Team ist der Erfolg der Lohn für eine konstant starke Saison. Die Fans feierten die Mannschaft noch lange nach dem Abpfiff. Der SC Freiburg hat sich seinen Platz im europäischen Fußball endgültig gesichert.



