Schalke-Kapitän Karaman dementiert Berichte über Kabinen-Spannungen
Schalke-Kapitän dementiert Kabinen-Berichte

Schalke-Kapitän weist Kabinen-Gerüchte entschieden zurück

Nach fünf Spielen ohne Sieg wird die Situation bei Schalke 04 zunehmend angespannt. Ein brisanter Bericht über angebliche Spannungen in der Mannschaftskabine sorgte für zusätzliche Unruhe. Doch Kapitän Kenan Karaman lässt diese Darstellung nicht stehen und widerspricht im exklusiven SPORT1-Interview deutlich.

Fünf Spiele ohne Dreier belasten Königsblau

Die aktuelle Phase stellt für Schalke 04 die schwierigste der gesamten Saison dar. Obwohl die Mannschaft von Trainer Miron Muslic weiterhin auf dem zweiten Tabellenplatz der 2. Bundesliga rangiert, mehren sich die kritischen Stimmen. Erstmals seit seinem Amtsantritt gibt es leise Zweifel an Muslic, während die Proteste gegen Clemens Tönnies hitzige Diskussionen auslösen.

Besonders brisant: Medienberichte behaupteten, einige Spieler würden sich am Kabinen-Alltag stören. Demnach werde dort zu häufig Bosnisch oder Kroatisch gesprochen, und das oft verwendete Wort „Brate“ (deutsch: Bruder) gehe angeblich manchen Profis auf die Nerven. Diese Darstellung weist Kenan Karaman nun entschieden zurück.

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„Da kann ich nur schmunzeln“ – Karaman entkräftet Vorwürfe

„Ich bin jetzt schon so lange auf Schalke dabei. Über derartige Artikel und Berichte kann ich nur schmunzeln“, erklärte der 31-jährige Kapitän mit einem Lächeln. „Das ist doch völlig normal, wenn man in so eine Phase kommt, in der wir uns gerade befinden.“

Karaman betonte weiter: „Es läuft nicht so, wie wir uns das vorstellen, und genau dann versuchen immer Leute Feuer zu legen. Ich kann aber versichern, dass weder das Bosnische noch andere Sprachen bei uns ein Problem sind. Wir haben einige Sprachen in der Kabine.“ Der erfahrene Stürmer unterstrich damit die multinationale Zusammensetzung des Teams und die damit verbundene sprachliche Vielfalt.

Trainingsatmosphäre bleibt positiv vor Kiel-Spiel

Auf dem Trainingsplatz war am Mittwochvormittag keinerlei schlechte Stimmung zu erkennen – im Gegenteil. Beim kleinen Turnier mit vier Teams lobte und motivierte Trainer Miron Muslic lautstark. Er versuchte gezielt, Spannung aufzubauen und gleichzeitig Lockerheit in die Trainingseinheit zu bringen.

Am Sonntag gastiert Schalke 04 beim VfB Kiel (13.30 Uhr). Dort will das Team nach fünf sieglosen Spielen endlich wieder einen Dreier einfahren – im festen Wissen, dass sportlicher Erfolg das beste Gegenmittel gegen jedes Störfeuer von außen darstellt. Die Mannschaft zeigt sich entschlossen, die negative Serie zu beenden und damit auch die Gerüchte über interne Spannungen endgültig zu widerlegen.

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