Schlotterbeck nach Augsburgs 1:0: "Wäre vor dem Fernseher eingeschlafen"
Schlotterbeck: "Wäre vor dem Fernseher eingeschlafen"

Schlotterbeck nach Augsburgs 1:0: "Wäre vor dem Fernseher eingeschlafen"

Nach dem knappen 1:0-Sieg des FC Augsburg gegen den 1. FC Heidenheim in der Fußball-Bundesliga hat FCA-Profi Keven Schlotterbeck das Spiel als wenig aufregend kritisiert. Der Abwehrspieler, der den siegbringenden Foulelfmeter herausgeholt hatte, äußerte sich nach der Partie beim Streamingdienst DAZN deutlich.

"Es war sicherlich kein schönes Spiel. Ich glaube, ich wäre eingeschlafen vor dem Fernseher, hätte meinen Mittagsschlaf gemacht, hätten wir gestern gespielt", sagte Schlotterbeck. Trotz dieser Einschätzung betonte er, dass ihm die drei Punkte entscheidend seien: "Aber nichtsdestotrotz ist es mir so was von bumsegal. Die drei Punkte sind hier - und ich bin überglücklich."

Details zum Spielverlauf und der Elfmeter-Entscheidung

Das einzige Tor des Spiels erzielte Alexis Claude-Maurice in der 80. Minute per Foulelfmeter vor 30.107 Zuschauern. Schlotterbeck hatte den Elfmeter nach einem Foul von Heidenheims Benedikt Gimber herausgeholt, der ihn nach einem Eckball am Trikot zog.

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"Wenn er mich nicht runterzieht, stehe ich frei mit dem Kopfball da und nicke das Ding ein", erklärte Schlotterbeck zur Situation. Gimber zeigte sich zwar mit der Elfmeter-Entscheidung einverstanden, merkte aber an: "Er macht da natürlich viel draus."

Lage in der Bundesliga-Tabelle

Mit diesem Sieg festigt Augsburg seine Position in der Bundesliga. Der Verein hat nun sechs Punkte Vorsprung auf Werder Bremen auf Rang 16, was die Abstiegsgefahr deutlich verringert. Schlotterbeck, 28 Jahre alt und Innenverteidiger, zeigte sich trotz der kritischen Spielbewertung erleichtert über den wichtigen Erfolg.

Die Partie war geprägt von einer defensiven Ausrichtung beider Teams, was zu einem eher biederen Spielverlauf führte. Schlotterbeck vermied dabei jede Schönfärberei und sprach offen über die mangelnde Attraktivität des Fußballs an diesem Tag.

Insgesamt unterstreicht dieser Sieg, dass in der Bundesliga oft der Erfolg zählt, selbst wenn die ästhetische Qualität des Spiels zu wünschen übrig lässt. Für Augsburg und Schlotterbeck stehen die drei Punkte im Vordergrund, die die Mannschaft im Kampf um den Klassenerhalt entscheidend voranbringen.

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