Hansa Rostock droht Geldstrafe: Schneeballwurf trifft Schiedsrichter-Assistenten
Schneeballwurf bei Hansa Rostock: DFB prüft Geldstrafe

Schneeballwurf im Ostseestadion: Hansa Rostock muss mit Konsequenzen rechnen

Ein frostiger Zwischenfall überschattete das Zweitliga-Heimspiel von Hansa Rostock gegen den VfL Osnabrück am vergangenen Samstag. Während der Tornetzkontrolte kurz vor Wiederbeginn der zweiten Halbzeit traf ein von der Tribüne geworfener Schneeball den Schiedsrichter-Assistenten Kadir Yagci am Hinterkopf. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bestätigte den Vorfall gegenüber Medien.

Schiedsrichter reagierte umgehend auf den Zwischenfall

Schiedsrichter Assad Nouhoum aus Fürstenfeldbruck reagierte sofort auf den ungewöhnlichen Vorfall. Er rief seinen betroffenen Assistenten zu sich und begab sich gemeinsam mit ihm zur Rostocker Ersatzbank, um die Situation zu klären. Während Yagci ein Überziehshirt erhielt, um sich den Schnee vom Kopf zu wischen, veranlasste Nouhoum eine Stadion-Durchsage, um für Ruhe zu sorgen.

Der DFB erklärte in einer offiziellen Stellungnahme: „Der Betroffene sah sich in der Lage, die Spielleitung fortzusetzen, sodass die Partie nach wenigen Minuten wieder angepfiffen werden konnte.“ Tatsächlich konnte das Spiel nach einer Unterbrechung von etwa drei Minuten fortgesetzt werden, wobei Yagci seine Position an der Seitenlinie wieder einnahm.

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Mögliche Geldstrafe für Hansa Rostock

Der Vorfall könnte für den FC Hansa Rostock noch finanzielle Konsequenzen haben. Der DFB teilte mit: „Der Vorfall wurde durch den Schiedsrichter im Spielbericht festgehalten, sodass sich die zuständigen Instanzen damit beschäftigen werden.“ Damit muss der Verein mit einer Geldstrafe rechnen, die der DFB nach Prüfung des Spielberichts verhängen könnte.

Solche Vorfälle schaden nicht nur dem Image des Vereins, sondern auch der Atmosphäre im Stadion. Der Schneeballwurf ereignete sich während eines spannenden Zweitliga-Spiels, das schließlich mit einem 2:2-Unentschieden endete. Die Verzögerung durch den Zwischenfall beeinträchtigte jedoch den Spielfluss und die Konzentration der Beteiligten.

Der DFB wird nun den Spielbericht auswerten und über mögliche Sanktionen entscheiden. Für Hansa Rostock wäre es bereits die nächste Geldstrafe in dieser Saison, was die finanzielle Belastung für den Verein erhöhen würde. Vereinsverantwortliche müssen nun abwarten, wie die zuständigen Gremien des Fußballverbandes den Vorfall bewerten werden.

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