Paul Scholes rechtfertigt sich nach Kritik an ManUnited-Coach Michael Carrick
Scholes rechtfertigt sich nach Kritik an Carrick

ManUnited-Legende Paul Scholes klärt kontroverse Aussagen auf

Nach der 1:2-Niederlage von Manchester United gegen Newcastle am vergangenen Mittwoch sorgte Vereinsikone Paul Scholes mit einem kritischen Instagram-Post für Aufsehen. In einer Story schrieb der ehemalige Mittelfeldstar: „Michael muss tatsächlich etwas besonderes an sich haben“, denn United sei in den letzten vier Spielen „crap“, also schlecht gewesen. Diese Äußerung wurde in weiten Teilen der Fanbasis als direkte Kritik an Trainer Michael Carrick interpretiert.

Scholes rudert zurück und entschuldigt sich

Nun hat sich Scholes in einem Podcast ausführlich zu seinen Aussagen geäußert und deutlich zurückgerudert. „Das war in keiner Weise anstößig gemeint gegenüber Michael. Er ist einer der nettesten Menschen, die man kennenlernen kann“, betonte der Engländer im Gespräch mit goodbadfootball. Vielmehr habe er Carricks Trainertalent hervorheben wollen, da dieser es geschafft habe, mit einem Team, das zuletzt nicht überzeugend gespielt habe, dennoch Ergebnisse zu erzielen.

Scholes ging sogar noch einen Schritt weiter und entschuldigte sich persönlich bei seinem ehemaligen Mitspieler. „Ich habe ihm geschrieben und gesagt, dass es nie meine Intention war, ihn zu verärgern“, erklärte der 51-Jährige. Carrick, der Manchester United im Januar von Rúben Amorim übernommen und nach einem schwierigen Saisonstart wieder auf Kurs gebracht hat, habe diese Entschuldigung wohlwollend aufgenommen.

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Gemeinsame Vergangenheit und aktuelle Situation

Die beiden Fußballprofis verbindet eine lange gemeinsame Geschichte. Insgesamt 160 Spiele absolvierten Carrick und Scholes gemeinsam für Manchester United und die englische Nationalmannschaft. Diese Erfahrung könnte dazu beigetragen haben, dass die Situation schnell geklärt werden konnte.

Aktuell stehen die Red Devils unter Carricks Leitung auf Platz drei der Premier League und haben realistische Chancen auf die Champions-League-Qualifikation. Die umstrittene Instagram-Story, in der Scholes neben seinen Aussagen zu Carrick auch Newcastles Sandro Tonali lobte, wurde übrigens kurze Zeit nach der Veröffentlichung wieder gelöscht.

Diese Episode zeigt einmal mehr, wie schnell Aussagen von Vereinslegenden in der heutigen Social-Media-Ära misinterpretiert werden können und wie wichtig direkte Kommunikation bleibt, um Missverständnisse auszuräumen.

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