Höchster Aussichtsturm der Uckermark entsteht: Brüssow blickt bald von neuer Pyramide übers Wasser
Neuer Aussichtsturm in Brüssow: Höchste Baustelle der Uckermark

Höchster Aussichtsturm der Uckermark entsteht in Brüssow

In der Kleinstadt Brüssow in der Uckermark wird derzeit die höchste Baustelle der gesamten Region eingerichtet. Auf dem 20 Meter hohen Ausguck „Utkiek“ am Stadtrand entsteht ein imposanter Aussichtsturm, der Besuchern künftig einen atemberaubenden Blick über die Landschaft und das Wasser ermöglichen wird.

Metallkonstruktion mit Weitblick

Die 8,60 Meter hohe, verzinkte Metallkonstruktion soll bereits im Sommer fertiggestellt sein und möglicherweise sogar nachts beleuchtet werden. „Dann sieht man schon von Weitem eine Pyramide“, erklärte Bürgermeister Torsten Eich (CDU) bei der Vorstellung des Projekts. Der Turm wird auf dem bereits bestehenden Berg errichtet, der bereits jetzt bei Einheimischen und Touristen als beliebter Aussichtspunkt gilt.

Bürgermeister Eich betonte die Bedeutung des Vorhabens für die Stadtentwicklung: „Mit diesem Projekt entsteht hier die höchste Baustelle der Uckermark und ein markanter touristischer Anziehungspunkt.“ Der Turm ist Teil eines umfassenden Modernisierungsprogramms, das mit einem Volumen von 659.000 Euro ausgestattet ist und durch das LEADER-Förderprogramm der Europäischen Union unterstützt wird.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Umfassende Stadterneuerung im Gange

Parallel zum Turmbau plant die Stadt weitere bedeutende Investitionen in die Infrastruktur. In einem 100 Jahre alten Gebäude am Karl-Liebknecht-Platz 1 soll ein generationsübergreifendes Begegnungszentrum entstehen. Pfarrer Matthias Gienke, der federführend an dem Projekt beteiligt ist, zeigte bereits erste Skizzen und versicherte: „Wir setzen alle Hebel in Bewegung.“

Das Gebäude, das aktuell im Erdgeschoss für Seniorenzusammenkünfte genutzt wird und in der oberen Etage einen Jugendclub beherbergt, könnte nach erfolgreicher Förderung sogar um ein Café erweitert werden. Landrätin Karina Dörk (CDU) lobte bei der Präsentation der Pläne ausdrücklich das Engagement der Brüssower Bürger und Verwaltung.

Touristische Aufwertung der gesamten Region

Neben dem Aussichtsturm und dem Begegnungszentrum stehen auch die Sanierung der Freilichtbühne und des Seebads auf dem Programm. Bürgermeister Eich versprach: „Dort legen die Firmen nach Saisonende los – erste vorbereitende Arbeiten sind schon gelaufen.“ Die Stadt konzentriert sich jedoch zunächst auf den Turmbau, der als sichtbares Zeichen für die regionale Entwicklung dienen soll.

Der neue Aussichtspunkt wird nicht nur Einheimischen zur Verfügung stehen, sondern soll gezielt Touristen anlocken und die Attraktivität der Uckermark als Reiseziel steigern. Mit Bänken zum Verweilen und der einzigartigen Aussichtsposition wird der Turm künftig ein beliebtes Ausflugsziel für Naturliebhaber und Erholungssuchende sein.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration