Am Samstag (15.30 Uhr/Sky) steht für Borussia Mönchengladbach ein richtungsweisendes Spiel an: Beim Tabellen-17. VfL Wolfsburg darf sich die Mannschaft keine Niederlage erlauben, sonst beginnt das große Zittern am Niederrhein drei Spieltage vor Saisonende. Wie BILD erfuhr, hat Sport-Boss Rouven Schröder (50) am Mittwoch am Borussia-Park den gesamten Staff versammelt, um das Team auf den Endspurt einzuschwören. Die klare Botschaft: Nur über Zusammenhalt geht es jetzt noch.
Schröder: „Alles in der eigenen Hand“
Vor der so wichtigen Partie äußerte sich Schröder: „Das Ergebnis gegen Mainz hat sich aufgrund des späten Gegentores wie eine Niederlage angefühlt. Aber es ist wichtig, die Dinge richtig einzuordnen. Jeder geht mit solchen Situationen anders um, und es ist auch in Ordnung, dass man ein oder zwei Tage enttäuscht ist. Entscheidend ist, dass man danach wieder Ruhe findet und sachlich weiterarbeitet. Ich nehme die Mannschaft sehr konzentriert wahr. Es wird intern viel gesprochen und intensiv gearbeitet. Das zeigt, dass alle gemeinsam an einem Strang ziehen. Wir müssen uns ein Stück weit abschotten und dürfen uns von außen nicht zu sehr beeinflussen lassen. Wir haben alles in der eigenen Hand.“
Mannschaft ist nun gefordert
Klar ist, dass in der aktuellen Situation auch die Mannschaft gefordert ist. Beim jüngsten 1:1 gegen Mainz hatte man den Eindruck, dass einige Gladbach-Profis mit der Drucksituation nicht hundertprozentig zurechtkamen. Schröder betont: „In dieser Situation geht es darum, bei sich zu bleiben und den Fokus klar auf das nächste Spiel zu legen. Es bringt nichts, zu weit nach vorne zu schauen. Jeder muss seinen Teil beitragen, unabhängig davon, ob er in der Startelf steht oder von der Bank kommt. Es darf keine Eitelkeiten geben. Wir müssen als Mannschaft funktionieren und uns gegenseitig unterstützen. Gleichzeitig braucht es auch eine gewisse Lockerheit, um die Balance zu halten. Der Schlüssel ist, dass wir geschlossen auftreten und mit voller Überzeugung in die Spiele gehen.“



