SC-Trainer Schuster kritisiert schwache Leistung, bleibt aber zuversichtlich für Rückspiel
Schuster unzufrieden, aber zuversichtlich für Europa-League-Rückspiel

Freiburgs Trainer Schuster analysiert schwache Leistung in Genk

Nach der 0:1-Niederlage im Achtelfinal-Hinspiel der Europa League beim belgischen Meister KRC Genk zeigte sich SC-Trainer Julian Schuster deutlich unzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. "Mit ein paar Momenten war ich nicht zufrieden", sagte der Trainer in einer ersten Analyse des Spiels. Insgesamt bewertete er die Darbietung der Breisgauer als "nicht ausreichend" und räumte ein, dass sich das Team mehr von dem Auswärtsspiel erhofft hatte.

Alles noch möglich im Rückspiel

Trotz der enttäuschenden Leistung und der ungünstigen Ausgangsposition gibt Schuster die Hoffnung auf den Einzug ins Viertelfinale noch lange nicht auf. "Das Positive ist, dass für uns im Rückspiel noch alles möglich ist", betonte der Trainer. Tatsächlich müssen die Freiburger am Donnerstag kommender Woche ihren Heim-Nimbus wahren, denn in der laufenden Europacup-Saison haben sie alle Heimspiele gewonnen.

Schuster zeigte sich bei RTL+ zuversichtlich: "Wir haben das Selbstvertrauen, wir werden mit sehr viel Überzeugung in das Rückspiel gehen." Gleichzeitig warnte er vor der Qualität des Gegners: "Der Gegner hat gezeigt, welche Qualitäten er hat." Der Trainer forderte von seiner Mannschaft eine deutliche Steigerung: "Wir müssen uns definitiv steigern, das steht außer Frage."

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Ginter kritisiert eigene Schwächen

Innenverteidiger Matthias Ginter sah die Niederlage eher in den eigenen Schwächen begründet als in der Stärke des Gegners. "Ehrlicherweise haben gerade in der ersten Halbzeit ein paar Positionen nicht die Form der letzten Wochen gehabt", analysierte der Nationalspieler. "Wir hatten nicht so die Lösungen", fügte er kritisch hinzu.

Trotz des "nicht gerade optimalen Resultats" ist für Ginter ebenfalls noch alles drin. Allerdings machte er deutlich: "Dann brauchen wir eine andere Tagesform." Die Freiburger stehen damit vor der Herausforderung, im Rückspiel nicht nur zu gewinnen, sondern mit mindestens zwei Toren Unterschied zu siegen, um ohne Verlängerung ins Viertelfinale einzuziehen.

Für den Sport-Club würde der Einzug ins Viertelfinale ein historischer Erfolg sein, denn die Freiburger haben in ihrer Europacup-Geschichte noch nie das Viertelfinale erreicht. Die Mannschaft muss nun in der kommenden Woche beweisen, dass sie aus den Fehlern des Hinspiels gelernt hat und ihre starke Heimstatistik fortsetzen kann.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration