Bastian Schweinsteiger, der ehemalige Kapitän der deutschen Nationalmannschaft, hat seine persönliche Startelf für die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar verraten. Dabei sorgte er für eine große Überraschung: Toni Kroos, einer der erfahrensten und erfolgreichsten Spieler des DFB, findet sich nicht in seiner Aufstellung wieder.
Schweinsteigers Kriterien für die Auswahl
Schweinsteiger betonte, dass er bei seiner Auswahl vor allem auf aktuelle Form und taktische Flexibilität geachtet habe. Er lobte die jungen Spieler, die in den letzten Monaten starke Leistungen gezeigt hätten. „Es geht nicht um Namen, sondern um die beste Mannschaft für das Turnier“, so der Weltmeister von 2014.
Die Überraschung im Mittelfeld
Statt Kroos setzt Schweinsteiger auf ein dynamisches Mittelfeld mit Joshua Kimmich und Leon Goretzka. „Kroos ist ein großartiger Spieler, aber ich sehe ihn in dieser Formation nicht in der Startelf“, erklärte Schweinsteiger. Er setze stattdessen auf mehr Laufstärke und Durchsetzungsvermögen im zentralen Mittelfeld.
Die komplette Elf im Überblick
- Tor: Manuel Neuer (Bayern München)
- Abwehr: Benjamin Pavard (Bayern München), Antonio Rüdiger (Real Madrid), Niklas Süle (Borussia Dortmund), David Raum (RB Leipzig)
- Mittelfeld: Joshua Kimmich (Bayern München), Leon Goretzka (Bayern München), Jamal Musiala (Bayern München)
- Angriff: Serge Gnabry (Bayern München), Thomas Müller (Bayern München), Timo Werner (RB Leipzig)
Besonders auffällig ist der Verzicht auf etablierte Kräfte wie Ilkay Gündogan und Leroy Sané, die ebenfalls nicht in der Elf auftauchen. Schweinsteiger begründete dies mit der Notwendigkeit, eine eingespielte Einheit zu formen, die von Beginn an funktioniere.
Reaktionen auf die Aufstellung
Die Fußball-Community reagierte gespalten auf Schweinsteigers Vorschlag. Während einige Experten die mutige Entscheidung lobten, kritisierten andere das Fehlen von Kroos als unverständlich. „Kroos ist ein Schlüsselspieler, der jede Mannschaft besser macht“, sagte ein ehemaliger Nationalspieler. Schweinsteiger bleibt jedoch gelassen: „Jeder hat seine eigene Meinung. Ich stehe zu meiner Wahl.“
Ob Bundestrainer Hansi Flick ähnliche Gedanken hegt, bleibt abzuwarten. Die endgültige Aufstellung für das erste WM-Spiel gegen Japan am 23. November wird mit Spannung erwartet.



