Siedenbollentin kassiert bittere Niederlage beim Berliner AK in der Oberliga
Siedenbollentin verliert deutlich beim Berliner AK

Ostergeschenke verteilt: Siedenbollentin unterliegt dem Berliner AK deutlich

Zum Abschluss der englischen Woche musste sich der Oberligist SV Siedenbollentin im Auswärtsspiel gegen den Berliner AK deutlich mit 0:3 geschlagen geben. Die Partie im Berliner Poststadion entwickelte sich nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit zu einer bitteren Enttäuschung für die Gäste.

Stabile erste Hälfte, dann der komplette Einbruch

Noch während das Spiel lief, standen Coach Christoph Haker und sein Co-Trainer Robert Müller auf der Tartanbahn und analysierten mit unzufriedenen Gesichtern das Geschehen. „Wir hatten eigentlich alles im Griff“, resümierte Haker später. Tatsächlich präsentierte sich Siedenbollentin in der ersten Halbzeit stabil, kontrolliert und auf Augenhöhe mit dem Tabellenzehnten.

Doch nach der Pause kippte die Partie komplett. Binnen weniger Minuten lud Bolle den Gegner zum Toreschießen ein. Ein unnötiger Rückpass, schlechtes Stellungsspiel und fehlende Abstimmung führten zu den Gegentoren. „Das ist extrem bitter und völlig unnötig“, so der SVS-Coach, der die defensiven Probleme als nicht neu bezeichnete.

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Mawd mit Doppelpack entscheidet das Spiel

Das 0:1 in der 61. Minute durch den Berliner Malik Mawd ging auf einen schlechten Rückpass auf Torwart Paul Krause und einen unglücklichen Befreiungsschlag zurück. Nur vier Minuten später war Mawd auf der rechten Angriffsseite nicht zu bremsen und traf zum 2:0. Im Angriff ließen die Gäste Chancen liegen, insbesondere eine große Möglichkeit zum Anschlusstreffer blieb ungenutzt.

Lukas Möller traf in der 71. Minute nur die Latte, Teamkollege Ande-Finjas Müller brachte den Abpraller aus zwei Metern nicht am BAK-Keeper vorbei. Im Gegenzug erzielten die Berliner durch Fodelcio Gomes Pereira das 3:0 und machten damit alles klar.

Haker kritisiert unnötige Geschenke

Trotz der Niederlage fällt das Fazit der englischen Woche nicht komplett negativ aus. Sechs Punkte aus drei Spielen – das hätte bei Bolle vorher wohl jeder unterschrieben. Doch gerade deshalb schmerzt dieser Auftritt umso mehr, nachdem der Aufsteiger zuvor gegen Optik Rathenow und Eintracht Mahlsdorf gewonnen hatte.

„Wenn du kein Tor schießt, nimmst du wenigstens einen Punkt mit“, meinte Haker. „Aber so schenken wir dem Gegner das Spiel.“ Für den 35-Jährigen war es zudem eine Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte, wo er in der Saison 2011/12 als Torwart für den BAK spielte. Große Wiedersehens-Momente blieben allerdings aus – zu tief saß die Enttäuschung über die Leistung seines Teams.

Aufstellung Siedenbollentin: Krause - Knechtel, Hartig (66. Möller), Ladwig, Keil (83. Harsch), Tiede - Selchow, Klimko (76. Teetz), Kliefoth - Eidtner (83. Philippen), Müller.

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