Sporting Lissabon beendet Bodø-Märchen: 5:0-Sieg nach 0:3-Rückstand
Sporting beendet Bodø-Märchen mit 5:0-Sieg

Dramatisches Aus für norwegischen Underdog in der Champions League

Das Fußball-Märchen des FK Bodø/Glimt ist in der Nacht zum Dienstag brutal geplatzt. Nach einem fulminanten 3:0-Sieg im Achtelfinal-Hinspiel gegen Sporting Lissabon verloren die Norweger das Rückspiel in Portugal nach Verlängerung mit 0:5. Damit verpasste der Underdog aus dem Hafenstädtchen nördlich des Polarkreises den Einzug ins Champions-League-Viertelfinale um Haaresbreite.

Sporting feiert historische Aufholjagd

Im strömenden Regen von Lissabon wurde der Fußball-Zwerg aus Norwegen förmlich überrannt. Bereits in der ersten Halbzeit feuerten die Portugiesen 15 Torschüsse ab – ein Rekord für ein K.o.-Spiel in der Königsklasse. Nach einer guten halben Stunde platzte dann der Knoten: In der 34. Minute köpfte Inacio nach einer Ecke den Ball ins Tor und erzielte den wichtigen Dosenöffner.

Sporting legte unerbittlich nach. In der 61. Minute schickte Catamo Suárez steil durch den rechten Halbraum, der die Kugel zurück zu Pedro Goncalves legte. Dieser schoss souverän zum 2:0 ein. Der Tiefschlag für Bodø folgte in der 78. Minute: Bjørkan bekam den Ball im eigenen Sechzehner an die Hand, der VAR schickte Schiedsrichter Sandro Schärer an die Seitenlinie, und dieser zeigte schließlich auf den Punkt. Luis Suárez verwandelte den Elfmeter souverän zum 3:0.

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Verlängerung besiegelt norwegisches Aus

Nach 90 Minuten stand es 3:0, also 3:3 nach Hin- und Rückspiel. Es ging in die Verlängerung – und Sporting machte seine Aufholjagd perfekt. Bereits in der 92. Minute besiegelte Maxi Araujo das Bodø-Aus: Nach einem Pass von Trincao zog der Verteidiger sofort ab und traf ins kurze Eck. Sekunden vor dem Ende traf Rafael Nel zum 5:0 (120.+1).

Dabei war nach dem 3:0 im Hinspiel alles angerichtet für eine märchenhafte norwegische Nacht. Bodø hat einen Kaderwert von lediglich 57 Millionen Euro – das sind rund sechs Millionen Euro weniger als der Bundesliga-Tabellenletzte Heidenheim. Trotzdem räumten sie in dieser Champions-League-Saison alles aus dem Weg, was ihnen vor die Füße lief. Vor Sporting bissen sich schon Top-Teams wie Manchester City, Atlético Madrid oder Inter Mailand an ihnen die Zähne aus. Ausgerechnet die Portugiesen waren nun eine Nummer zu groß.

Auf Sporting Lissabon wartet im Viertelfinale entweder Bayer Leverkusen oder Arsenal London. Die portugiesischen Meister haben damit bewiesen, dass sie zu den ernstzunehmenden Kontrahenten in Europas Königsklasse gehören.

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