Tottenham Hotspur beendet Zusammenarbeit mit Igor Tudor nach kurzer Amtszeit
Der kriselnde Europa-League-Sieger Tottenham Hotspur hat sich nach nur sieben Spielen von Teammanager Igor Tudor getrennt. Die Londoner gaben am Sonntag bekannt, dass die Entscheidung einvernehmlich getroffen wurde. Die Spurs waren nach einer 0:3-Heimpleite gegen den Konkurrenten Nottingham Forest auf den 17. Platz der Premier League zurückgefallen und stehen damit unmittelbar vor dem Abstieg.
Kurze Amtszeit mit enttäuschenden Ergebnissen
Der Kroate Tudor war erst Ende Februar auf den erfolglosen Dänen Thomas Frank gefolgt und hatte einen Vertrag bis zum Saisonende unterschrieben. Unter seiner Führung verloren die Spurs vier der fünf Ligaspiele, nur beim Remis beim FC Liverpool konnte Tottenham einen Punkt holen. Der einzige Sieg seiner kurzen Amtszeit gelang im Rückspiel des Champions-League-Achtelfinales gegen Atlético Madrid, nachdem das Team bereits in der Hinrunde mit 2:5 unterlegen war und somit aus dem Wettbewerb ausschied.
Trauerfall und personelle Konsequenzen
Unmittelbar nach der Niederlage gegen Nottingham erfuhr Tudor vom Tod seines Vaters. „Wir nehmen zudem den Trauerfall zur Kenntnis, den Igor kürzlich erlitten hat, und sprechen ihm und seiner Familie in dieser schweren Zeit unsere Unterstützung aus“, teilten die Spurs mit. Mit Tudor müssen auch Torwarttrainer Tomislav Rogic und Konditionstrainer Riccardo Ragnacci den Klub verlassen.
Akute Abstiegsgefahr und Suche nach Nachfolger
Die Situation für Tottenham ist äußerst prekär: Der Vorsprung auf West Ham United, der den ersten Abstiegsplatz belegt, beträgt nur noch einen Punkt. Wer als dritter Teammanager in dieser Saison den Klub vor dem drohenden Abstieg bewahren soll, will der Verein „zu gegebener Zeit“ bekannt geben. Die Spurs stecken in einer tiefen sportlichen Krise und müssen schnellstmöglich eine Lösung finden, um die Klasse zu halten.



