Champions-League-Debüt endet nach 17 Minuten: Spurs-Torhüter Kinsky patzt dreifach
Spurs wechseln Torhüter nach 17 Minuten in Champions League

Champions-League-Debüt endet nach 17 Minuten: Spurs-Torhüter Kinsky patzt dreifach

Ein Abend, der in die Annalen des Fußballs als eine der kürzesten und peinlichsten Torhüter-Karrieren in der Champions League eingehen wird: Tottenham Hotspur hat im Achtelfinale bei Atlético Madrid seinen Debütanten Antonin Kinsky nach nur 17 verheerenden Minuten ausgewechselt. Der Tscheche, der eigentlich als Hoffnungsträger galt, versagte auf ganzer Linie und besiegelte damit das frühe Aus seiner Premiere auf europäischer Elitebühne.

Drei fatale Fehler in Rekordzeit

Die Katastrophe begann bereits in der sechsten Minute, als Kinsky mit Ball am Fuß wegrutschte und Marcos Llorente mühelos zum 1:0 für die Spanier einschieben konnte. Nur acht Minuten später, in der 14. Minute, rutschte dann Verteidiger Micky van de Ven aus, was Antoine Griezmann die Chance zum 2:0 eröffnete. Doch das Schlimmste sollte noch folgen: Nur 30 Sekunden nach dem zweiten Treffer unterlief Kinsky ein weiterer, geradezu unfassbarer Patzer. Bei einem Passversuch trat er komplett neben den Ball, Julian Alvarez nutzte die Gabe und schob zum 3:0 ein.

Teammanager Igor Tudor, der erst vor kurzem das Amt übernommen hat und bereits unter massivem Druck steht, sah keine andere Möglichkeit mehr. Er beendete Kinskys Champions-League-Debüt umgehend und brachte Guglielmo Vicario ins Spiel, den er eigentlich wegen schwacher Leistungen aus dem Tor genommen hatte. Ironie des Schicksals: Vicario kassierte nur fünf Minuten später den vierten Treffer durch Robin Le Normand, was die aussichtslose Lage der Spurs nur noch unterstrich.

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Tudor in der Krise: Drei Niederlagen in Folge

Die Situation bei Tottenham Hotspur ist mehr als prekär. In der Premier League sind die Spurs abstiegsbedroht, und Igor Tudor hat seine ersten drei Ligaspiele im Amt allesamt verloren. Dieser Abend in Madrid verschärft die Krise nur noch weiter. Die Entscheidung, vor dem Spiel den Torhüter zu wechseln und dann nach 17 Minuten erneut einzugreifen, wirft Fragen nach der taktischen Kompetenz und der Mannschaftsführung auf.

Für Antonin Kinsky wird dieser 17-minütige Auftritt wohl noch lange nachhallen. Was als großer Moment in seiner Karriere hätte gefeiert werden können, endete in einem Albtraum, der die Schwächen des gesamten Teams offenbarte. Die Spurs stehen nun nicht nur sportlich, sondern auch mental vor einer gewaltigen Herausforderung, um die Saison noch zu retten.

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