Am 4. Mai 2026 kam es im Millerntor-Stadion zu einer ungewöhnlichen Szene: Die Spieler des FC St. Pauli wurden von ihren eigenen Fans ausgepfiffen. Grund war die enttäuschende 0:2-Niederlage gegen den FSV Mainz 05. Die Partie war lange umkämpft, doch letztlich setzten sich die Gäste aus Mainz verdient durch.
Die Highlights der Partie
Kommentator Corni Küpper analysierte die Begegnung: „St. Pauli begann druckvoll, aber Mainz stand defensiv sicher. Nach dem ersten Gegentor in der 35. Minute ließ die Ordnung bei den Hausherren nach.“ Der zweite Treffer in der 78. Minute besiegelte dann die Niederlage.
Frust bei den Fans
Bereits während der zweiten Halbzeit waren vereinzelt Pfiffe zu hören, die nach dem Abpfiff in lautstarke Unmutsbekundungen umschlugen. „Das Team hat sich heute nicht mit Ruhm bekleckert. Die Fans haben ein Recht, ihren Unmut zu zeigen“, so ein Stadionsprecher.
Reaktionen aus dem Team
Trainer Fabian Hürzeler zeigte Verständnis für die Reaktion der Anhänger: „Wir haben eine schwache Leistung gezeigt und müssen uns das gefallen lassen. Jetzt heißt es, die Köpfe hochzunehmen und im nächsten Spiel zu zeigen, was wirklich in uns steckt.“
Kapitän Jackson Irvine ergänzte: „Die Pfiffe tun weh, aber sie sind ein Weckruf. Wir müssen als Mannschaft zusammenstehen und uns steigern.“
Ausblick auf die kommenden Spiele
Für St. Pauli geht es nun darum, den Negativtrend zu stoppen. Nächster Gegner ist der VfL Bochum, ein direktes Duell im Abstiegskampf. Mainz hingegen kann mit dem Sieg Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben tanken.



