St. Pauli-Trainer Blessin freut sich: Saliakas kehrt als Bank-Trumpf zurück
St. Pauli: Saliakas kehrt als Bank-Trumpf zurück

St. Pauli-Trainer Blessin freut sich: Saliakas kehrt als Bank-Trumpf zurück

Nach einer vierwöchigen Verletzungspause kehrt Manolis Saliakas (29) zum FC St. Pauli zurück. Der griechische Rechtsverteidiger musste aufgrund einer Oberschenkelverletzung pausieren, doch nun steht seine Rückkehr kurz bevor. Trainer Alexander Blessin (52) bestätigte die positive Entwicklung vor dem wichtigen Bundesliga-Kellerduell am Freitagabend gegen den 1. FC Köln.

Blessin zögert mit Startelf-Einsatz

„Manos wird zurückkommen“, erklärte der Trainer im Vorfeld der Partie. „Ob er dann von Anfang an spielt oder von der Bank kommt, werden wir sehen. Die Belastungstests waren gut, er hat das volle Programm mitgemacht.“ Blessin begründete sein Zögern, Saliakas direkt in die Startformation zu stellen, mit den besonderen Qualitäten des Spielers als Einwechselspieler.

„Manos von der Bank zu bringen, ist immer auch ein Geschenk“, so der St. Pauli-Coach. „Weil er dann Emotionen, Verrücktheit, Mentalität und Energie reinbringt. Deswegen ist es gut, dass wir so einen Spieler haben.“ Diese Aussage unterstreicht die strategische Bedeutung, die Blessin seinem griechischen Verteidiger beimisst.

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Dringend benötigte Offensivkraft von der Bank

Die Offensive von der Ersatzbank war in dieser Saison bislang ein Schwachpunkt bei St. Pauli. Einwechslungen blieben meist ohne die gewünschte Wirkung. Von nur drei Joker-Toren, die der Bundesligist in dieser Spielzeit erzielte, stammen zwei vom verletzten Stürmer Ricky-Jade Jones (23), der sich einen Syndesmosebandriss zugezogen hat.

Jones war es auch, der im Hinspiel in Köln mit einem Last-Minute-Tor den 1:1-Ausgleich erzielte. Umso wichtiger ist nun die Rückkehr von Saliakas, der vor seiner Verletzung im Februar als echter Garant für Tore und Punkte galt.

Saliakas' entscheidende Momente vor der Verletzung

Beim 2:1-Heimsieg gegen Stuttgart am 7. Februar erzielte der Grieche mit einem kraftvollen Schuss das Führungstor gegen Nationaltorwart Alexander Nübel. Gegen Werder Bremen (2:1) legte er den Siegtreffer von Joel Fujita vor, und in Hoffenheim (1:0) bereitete seine präzise Flanke auf Mathias Pereira Lage den letzten Bundesliga-Sieg vor.

Nach diesen Erfolgen folgten jedoch zwei Unentschieden und drei Niederlagen, die St. Pauli in akute Abstiegsgefahr brachten. Das direkte Duell gegen den Konkurrenten Köln gewinnt damit besondere Bedeutung. „Wir wissen um die Konstellation“, betonte Blessin. „Wenn wir gewinnen, schieben wir uns an Köln ran.“ Ein Sieg würde den Rückstand auf nur zwei Punkte verringern.

Erfahrung und Coolness für den Abstiegskampf

Saliakas bringt nicht nur emotionale Stärke, sondern auch die nötige Coolness für die heiße Phase des Abstiegskampfes mit. Vergangene Saison bewies er am 33. Spieltag in Frankfurt Nervenstärke, als er einen frühen Rückstand mit einem Kunstschuss zum 1:1 ausglich. Das 2:2-Unentschieden sicherte St. Pauli damals den direkten Klassenerhalt.

Der 29-Jährige, der im Sommer erstmals Vater wird, könnte somit erneut zum Retter in der Not werden. Trainer Blessin würde diesen Trumpf gerne wieder ausspielen, um den Klassenerhalt zu sichern. Die Rückkehr des vielseitigen Verteidigers kommt damit zum perfekten Zeitpunkt für die Hamburger.

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