St. Pauli verliert gegen Freiburg: Matanovićs Doppelpack beschert Köln Grund zur Freude
St. Pauli verliert gegen Freiburg - Köln jubelt

St. Pauli verliert gegen Freiburg: Matanovićs Doppelpack beschert Köln Grund zur Freude

In einem spannenden Bundesliga-Spiel hat der FC St. Pauli eine Führung verspielt und mit 1:2 gegen den SC Freiburg verloren. Die Niederlage verhindert für die Hamburger die Chance, am Tabellennachbarn 1. FC Köln vorbeizuziehen und den Relegationsplatz zu verlassen. St. Pauli bleibt damit mit 24 Punkten auf dem 16. Tabellenplatz, zwei Punkte hinter Köln.

Bittere Pleite für die Hamburger

Das Spiel begann ausgeglichen, wobei St. Pauli von Beginn an mutig auftrat. In der 24. Minute schlugen die Hamburger zu: Nach einem Eckball köpfte Tomoya Ando den Ball in den Fünfmeterraum, wo Danel Sinani zunächst nicht traf, aber dann aus kurzer Distanz den Führungstreffer erzielte. Sinani ist mit nun fünf Toren der alleinige Top-Torschütze des Vereins.

In der zweiten Halbzeit erhöhte Freiburg den Druck, und in der 65. Minute sorgte der ehemalige St. Pauli-Profi Igor Matanović für den Ausgleich. Ein abgefälschter Schuss von Vincenzo Grifo landete vor Matanović, der den Ball mit dem linken Oberschenkel ins Tor brachte. Der Spieler, der aus der Pauli-Jugend stammt, verzichtete auf einen Torjubel.

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Matanović dreht das Spiel

Ein Tor von Cyriaque Irié in der 72. Minute wurde wegen Abseits nicht anerkannt. Doch kurz darauf, in der 78. Minute, war es erneut Matanović, der das Spiel drehte: Nach einem Flachschuss von Irié, den St. Pauli-Torhüter Nikola Vasilj nicht festhalten konnte, staubte Matanović ab und erzielte seinen zweiten Treffer zum 2:1-Sieg für Freiburg.

Diese Niederlage ist besonders bitter für St. Pauli, da sie direkt dem 1. FC Köln zugutekommt. Während die Hamburger nun weiterhin in den Abstiegsrängen verharren, können die Kölner aufatmen und ihre Position konsolidieren.

Freiburg im Erfolgsrausch

Der SC Freiburg setzt seine positive Phase fort. Erst unter der Woche gelang dem Team mit einem 5:1-Sieg gegen den KRC Genk der historische Einzug ins Viertelfinale der Europa League. Zudem feierten zwei Freiburger Spieler persönliche Jubiläen: Kapitän Vincenzo Grifo bestritt sein 300. Bundesliga-Spiel, während Maximilian Eggestein sein 200. Pflichtspiel absolvierte.

Insgesamt war es ein enttäuschender Abend für St. Pauli, der die Hoffnungen auf einen Aufstieg im Tabellenkeller dämpft. Für Freiburg hingegen setzt sich die Erfolgsserie fort, und Köln kann sich über die unerwartete Hilfe aus Hamburg freuen.

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