Bundesliga: St. Pauli verpasst Befreiungsschlag gegen Europa-League-Helden Freiburg
St. Pauli verpasst Befreiungsschlag gegen Freiburg

St. Pauli verpasst entscheidenden Sieg im Abstiegskampf

Der FC St. Pauli hat im dramatischen Kampf um den Klassenerhalt eine wichtige Gelegenheit verpasst. Die Mannschaft von Trainer Alexander Blessin unterlag am Sonntagabend dem SC Freiburg mit 1:2 (0:1) und verblieb damit auf dem gefährlichen 16. Tabellenplatz, der zur Relegation führt.

Freiburg triumphiert trotz europäischer Belastung

Die Breisgauer zeigten sich drei Tage nach ihrem historischen 5:1-Erfolg gegen Genk im Viertelfinale der Europa League erstaunlich regeneriert. Igor Matanovic, ein ehemaliger Spieler des FC St. Pauli, wurde zum Matchwinner mit zwei Treffern in der 65. und 78. Minute. Damit beendete Freiburg eine dreispielige Serie ohne Sieg in der Bundesliga und festigte seine Position im oberen Tabellendrittel.

Hamburger führen zunächst verdient

Vor der beeindruckenden Kulisse des Frühlingsdoms auf dem Heiligengeistfeld begannen die Hamburger überzeugend. Danel Sinani brachte St. Pauli in der 24. Minute verdient in Führung. Die Mannschaft zeigte in den ersten 45 Minuten viel Kampfgeist und Dominanz in den Zweikämpfen, auch wenn die Umsetzung in der Offensive teilweise zu kompliziert ausfiel.

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Die Fans unterstützten ihre Mannschaft lautstark und begrüßten den Teambus bereits mit Pyrotechnik. Diese Unterstützung schien zunächst zu wirken, doch nach der Pause übernahm Freiburg zunehmend die Initiative.

Grifo feiert besondere Premiere

Für Vincenzo Grifo war das Spiel in Hamburg eine besondere Premiere: Der Italiener bestritt sein 300. Bundesligaspiel für Freiburg, Hoffenheim und Borussia Mönchengladbach. Trotz einer gefährlichen Chance in der 19. Minute konnte er nicht direkt treffen, trieb seine Mannschaft aber kontinuierlich voran.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Freiburg den Druck. Matanovic testete bereits in der 52. Minute den St. Pauli-Keeper, während Yuito Suzuki nur Minuten später nach einer feinen Körpertäuschung knapp am Tor vorbeischoss. Die Hamburger, angeführt vom emsigen Joel Fujita, stemmten sich tapfer gegen die Angriffe, konnten die individuelle Klasse der Gäste aber letztlich nicht bremsen.

Entscheidende Phase des Spiels

In der Schlussphase schien Cyriaque Irié zunächst den 3:1-Endstand für Freiburg zu markieren, doch sein Treffer wurde wegen Abseits aberkannt. Dieser kurze Jubel unter den Gastfans währte jedoch nicht lange, da Matanovic kurz darauf seinen zweiten Treffer erzielte und damit den Sieg endgültig sicherte.

Die Niederlage bedeutet für St. Pauli einen herben Rückschlag im Abstiegskampf. Während Freiburg neben dem Europa-League-Halbfinale auch im DFB-Pokal noch aktiv ist, müssen sich die Hamburger voll auf den Liga-Alltag konzentrieren, um die drohende Zweitklassigkeit abzuwenden.

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