Nach 0:0 gegen Frankfurt: St. Pauli zittert um verletzte Spieler Saliakas und Sands
St. Pauli zittert um verletzte Saliakas und Sands nach 0:0

Nach 0:0 gegen Frankfurt: St. Pauli zittert um Saliakas und Sands

Das 0:0-Unentschieden des FC St. Pauli gegen den Champions-League-Anwärter Eintracht Frankfurt könnte sich als teuer erweisen. Die Kiez-Kicker verloren in der Partie gleich zwei Spieler durch Verletzungen, die nach der Pause ausgewechselt werden mussten. Manos Saliakas (29) und James Sands (25) verließen den Platz mit Blessuren, was nicht nur Brüche im Spiel verursachte, sondern auch die Sorge aufkommen lässt, dass das Duo länger ausfallen könnte.

Besorgniserregende Verletzungen im Detail

Direkt nach Abpfiff äußerte sich Saliakas zu seinem Zustand: „Ich fühle mich nicht okay. Morgen müssen wir mal sehen, was genau passiert ist. Als ich im Sprint war, habe ich plötzlich im Oberschenkel etwas gespürt.“ Mitten im Lauf zurück zum Strafraum musste der Spieler abbrechen, setzte sich auf den Rasen und signalisierte noch vor der Behandlung, dass er ausgewechselt werden muss.

Trainer Alexander Blessin (52) zeigte sich entsprechend besorgt: „Das tut immer weh, wenn einer wie er herausmuss. Das sah nicht gut aus.“ Ähnlich verlief es bei James Sands, der nach 80 Minuten den Platz verlassen musste. Blessin kommentierte: „Jimmy ist nur umgeknickt, aber da müssen wir schauen, was es genau ist.“ Der Trainer hofft inständig, dass es sich um nichts Strukturelles handelt.

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Zusätzliche taktische Probleme durch Auswechslungen

Was Blessin zusätzlich nervte, war die Tatsache, dass durch die Verletzungen zwei seiner drei Einwechsel-Slots genutzt werden mussten. Ein weiterer Slot ging zuvor schon für die vorsorgliche Auswechslung des Japaners Tomoya Ando drauf. Der Innenverteidiger, der diesmal auf der linken Seite für den verletzten Karol Mets spielte und erneut einen starken Auftritt hinlegte, kassierte zuvor Gelb für ein Foul an Burkardt.

Als er dann nur zwei Minuten später unglücklich gegen Chaibi agierte und diesen an der Ferse traf, stand er vor der zweiten Gelben Karte und einem Platzverweis. Blessin bedauerte: „Das tat uns zusätzlich weh, dass wir keine frische Energie bringen konnten.“ Im Nachhinein wird er allerdings froh sein, wenn es keine schweren Verletzungen gegeben hat. Die medizinischen Untersuchungen in den kommenden Tagen werden Klarheit über den genauen Umfang der Blessuren bringen.

Das Spiel selbst war von taktischer Disziplin geprägt, doch die Verletzungssorgen überschatteten den erkämpften Punkt. Die Mannschaft muss nun abwarten, wie lange die beiden Schlüsselspieler fehlen werden und wie sich dies auf die weiteren Bundesliga-Spiele auswirkt.

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