St. Paulis Abwehr-Bingo: Blessins Personalpuzzle vor Gladbach-Kracher
Wenn der FC St. Pauli am Freitagabend im Keller-Kracher bei Borussia Mönchengladbach antreten muss, stehen Trainer Alexander Blessin vor einer kniffligen Personalentscheidung. Nach dem Unentschieden gegen Eintracht Frankfurt fehlen mit Manolis Saliakas und James Sands zwei wichtige Defensivspieler aufgrund von Verletzungen. Blessin muss daher die passende Mischung für das bedeutende Bundesliga-Spiel finden.
Die Defensive als zentrale Herausforderung
Wie beim Bingo-Spiel, bei dem die richtigen Zahlen an den korrekten Positionen stehen müssen, muss Blessin die passenden Spieler auf die optimalen Positionen setzen. Für die Position von Saliakas wird Arkadiusz Pyrka von der linken auf die rechte Seite wechseln. Offen bleibt jedoch, wer ihn auf der linken Abwehrseite vertreten wird. Lars Ritzka gilt als wahrscheinlichste Lösung, doch auch Louis Oppie stellt eine ernsthafte Option dar. Blessin betonte: „Sie haben es in den letzten Wochen gut gemacht, daher wäre die Spielzeit auch verdient.“
Viele Varianten für die Startelf
In der Abwehrkette könnte Adam Dzwigala auf der rechten Seite wieder in die Startformation rücken, während Hauke Wahl in die Mitte wechseln würde. Dies würde es Abwehrchef Eric Smith ermöglichen, auf seine bevorzugte Sechser-Position vorzurücken und so Sands zu ersetzen. Links bleibt Tomoya Ando als Ersatz für den verletzten Karol Mets. Die Eingespieltheit der Mannschaft spricht für diese Variante. Alternativ könnte Joel Chima Fujita auf die Sechs zurückfallen, während Connor Metcalfe seine Position auf der Zehn übernimmt.
Blessin stehen insgesamt zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung, zumal voraussichtlich Mathias Rasmussen wieder in den Kader zurückkehrt. Sollte er von Beginn an spielbereit sein, wäre er ebenfalls ein Kandidat für die Sechser-Position von Sands. Als Innenverteidiger-Option kehrt voraussichtlich auch David Nemeth erstmals in den Kader zurück.
Positive Nachrichten aus dem Verletztenlager
Erfreulich ist zudem, dass Torjäger Andréas Hountondji nach einem Haarriss im Fuß voraussichtlich erstmals wieder auf der Bank sitzen wird. Blessin stellte zumindest einen Kurzeinsatz in Aussicht – möglicherweise, um am Ende den wichtigen Drei-Punkte-Hauptgewinn abzuräumen. Die vielen Personaloptionen bieten dem Trainer Flexibilität, doch die richtige Entscheidung wird über den Erfolg in Gladbach entscheiden.



