Schalke-Legende Stevens: Aufstieg ohne Dzeko wird zur Herkulesaufgabe
Stevens: Schalke-Aufstieg ohne Dzeko extrem schwierig

Schalke-Legende Stevens warnt vor schwierigem Aufstieg ohne Dzeko

Huub Stevens, der als Jahrhundert-Trainer des FC Schalke 04 in die Vereinsgeschichte einging, blickt mit gemischten Gefühlen auf die aktuelle Aufstiegssituation seines Herzensvereins. Der 72-jährige Niederländer, der durch den legendären UEFA-Cup-Triumph 1997 zur Schalke-Ikone wurde, verfolgt die Entwicklungen aus seiner Heimat Eindhoven mit großer Aufmerksamkeit.

Knappes Tabellenbild und fehlende Führungsspieler

„Die Situation ist extrem knapp“, analysiert Stevens die Zweitliga-Tabelle. „Zwischen Schalke auf dem riskanten Relegationsplatz und Elversberg liegen nur drei Punkte, zwischen Elversberg und Hertha auf Rang sechs sogar nur fünf Zähler. Für mich spielen fünf bis sechs Mannschaften um den Aufstieg mit.“

Besonders kritisch sieht der erfahrene Trainer den Ausfall von zwei wichtigen Führungsspielern in den entscheidenden Endspiel-Wochen: Edin Dzeko (40) fehlt mit einer Schulterverletzung, Nikola Katic (29) mit einer Knieblessur. „Der Ausfall von Edin Dzeko tut richtig weh“, betont Stevens. „Er besitzt enorme Qualität, hat unschätzbare Erfahrung – er fühlt den Fußball, spürt auf dem Platz die richtigen Entscheidungen.“

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Dzeko als entscheidender Unterschiedsstürmer

Trotz seines Alters von 40 Jahren beschreibt Stevens den bosnischen Nationalspieler als „echten Unterschiedsstürmer“. Der Trainer hofft, dass Dzeko noch in dieser Saison für Schalke spielen und dem Aufstiegsrennen helfen kann. Gleichzeitig äußert er Verständnis für die schwierige Situation des Stürmers, der zwischen Aufstieg mit Schalke und WM-Teilnahme mit Bosnien abwägen muss.

„Ich drücke ihm und uns die Daumen, dass er nicht in die Klemme kommt“, so Stevens. „Er muss vielleicht das große Risiko einer Wiederverletzung sorgfältig abwägen.“

Warnung vor langfristigen Konsequenzen

Stevens warnt vor den Folgen eines verpassten Aufstiegs: „Wenn wir es jetzt nicht schaffen, dann fürchte ich, dass Schalke erst einmal nicht mehr in die Bundesliga zurückkehrt. Je länger der Aufstieg auf sich warten lässt, desto schwieriger wird er. Das haben wir beim HSV gesehen, der sieben Jahre benötigte.“

Wirtschaftliche und sportliche Bedeutung des Aufstiegs

Trotz aller Bedenken zeigt sich Stevens optimistisch, wenn es um die wirtschaftlichen und sportlichen Perspektiven geht: „Wir steigen auf, weil der Aufstieg für uns wirtschaftlich und sportlich extrem wichtig wäre. In der Bundesliga gäbe es deutlich mehr Fernseh- und Sponsorengelder. Und das Interesse von Spielern, nach Schalke zu wechseln, wäre ebenfalls größer.“

Abschließend appelliert der Schalke-Legende an den Zusammenhalt: „Von daher müssen jetzt ALLE zusammenhalten – nur dann schaffen wir den Aufstieg auch!“

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