Haris Tabakovic kämpft in Wales um seinen letzten WM-Traum mit Bosnien-Herzegowina
Tabakovic kämpft in Wales um letzten WM-Traum mit Bosnien

Gladbachs Top-Torjäger Haris Tabakovic kämpft in Wales um seinen letzten WM-Traum

Für Gladbachs Top-Torjäger Haris Tabakovic (31) steht am Donnerstagabend (20.45 Uhr) ein entscheidender Moment seiner Karriere bevor. Im Halbfinale der WM-Play-offs muss der Stürmer mit der Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina in Cardiff gegen Wales antreten. Der Sieger dieses Duells trifft dann am kommenden Dienstag auf den Gewinner der Partie zwischen Italien und Nordirland – es geht um nichts Geringeres als das begehrte WM-Ticket für die Weltmeisterschaft.

Die letzte Chance für den erfahrenen Stürmer

Für Tabakovic, der mit seinen 31 Jahren wohl die letzte realistische Möglichkeit hat, an dem bedeutendsten Fußballturnier der Welt teilzunehmen, ist dieser Wettbewerb von besonderer Bedeutung. Der Gladbach-Akteur betonte gegenüber Medien: „Die WM-Teilnahme ist ein großer Traum für mich, ich denke für uns alle. Ich glaube, es gibt bei uns auch einige im fortgeschrittenen Alter, die vielleicht nie wieder die Chance haben werden, an einer WM teilnehmen zu können. Deshalb möchte ich einfach mein Maximum dazugeben, dass wir dieses Ziel schaffen.“

Im bosnischen Nationalteam bildet Tabakovic gemeinsam mit dem routinierten Topstar Edin Dzeko (40), der mittlerweile für Schalke 04 in der 2. Bundesliga stürmt, den gefährlichen Doppelsturm. Diese erfahrene Angriffspartie soll den Weg zur Weltmeisterschaft ebnen.

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Konzentration auf das erste, schwere Spiel in Wales

Wie schätzt Tabakovic die Chancen seiner Mannschaft auf das Weiterkommen in Wales ein? Der Gladbach-Stürmer, der in dieser Bundesliga-Saison bereits elf Tore für die Fohlen erzielt hat, äußerte sich realistisch: „Ich freue mich sehr auf diese Spiele, es geht um alles. Ich denke, wir tun gut daran, wenn wir gar nicht groß darüber nachdenken, was uns im zweiten Spiel erwartet. Es geht klar darum, dieses erste, schwere Spiel in Wales zu gewinnen! Es wird definitiv ein sehr physisches Spiel. Und auf das müssen wir vorbereitet sein.“

Heimvorteil im möglichen Finale gegen Italien

Sollte sich Bosnien-Herzegowina in Wales durchsetzen, würde es wahrscheinlich zu einem Duell mit Italien kommen, das nach zwei verpassten Weltmeisterschaften unbedingt die Qualifikation schaffen möchte. Tabakovic setzt dann aber auf den sogenannten „12. Mann“: „Beim zweiten Spiel zu Hause in Bosnien, da ist dann alles möglich. Mit unseren Fans im Rücken, in unserem Stadion, sehe ich definitiv unsere Chancen.“

Doch bevor der WM-Traum des 31-jährigen Stürmers wahr werden kann, muss am Donnerstagabend erst einmal ein Sieg in Wales her. Die bosnische Nationalmannschaft und ihr erfahrener Angreifer Haris Tabakovic stehen vor einer der größten Herausforderungen ihrer Karriere – mit dem Traum von der Weltmeisterschaft im Hinterkopf.

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