Toni Tapalovic im Interview: Wie er zum Torwarttrainer von Manuel Neuer beim FC Bayern wurde
Tapalovic: Wie er zum Torwarttrainer von Manuel Neuer wurde

Tapalovic im Exklusivinterview: Der Weg zum Torwarttrainer von Manuel Neuer

Manuel Neuer feiert seinen 40. Geburtstag. Sein langjähriger Freund und ehemaliger Torwarttrainer Toni Tapalovic blickt in einem exklusiven Interview auf die bewegenden Jahre mit dem Welttorhüter zurück. Die beiden verbindet eine einzigartige Geschichte, die von Teamkollegen auf Schalke zu einer engen Arbeitsbeziehung beim FC Bayern führte.

Von der gemeinsamen Zeit auf Schalke zur Bayern-Ära

Toni Tapalovic und Manuel Neuer kennen sich seit vielen Jahren. "Wir waren davor auch Teamkollegen", erinnert sich Tapalovic. Schon auf Schalke analysierten sie gemeinsam Fehler, was später die Basis für ihre Zusammenarbeit beim FC Bayern bildete. Tapalovic betont, dass es nicht eine einzelne Anekdote gibt, die er mit Neuer verbindet, sondern die gesamte gemeinsame Zeit besonders war.

Der ungewöhnliche Einstieg als Torwarttrainer

Die Bayern suchten einen neuen Torwarttrainer, nachdem Franz Hoeck den Verein verlassen hatte. Neuer schlug Tapalovic vor, der zu dieser Zeit bereits im Jugendbereich auf Schalke als Torwarttrainer tätig war. Tapalovic musste sich bei Jupp Heynckes vorstellen: "Ich bin nassgeschwitzt zu ihm nach Hause nach Schwalmtal gefahren", erzählt er. Heynckes hätte sein Veto einlegen können, doch er und die Verantwortlichen des FC Bayern gaben Tapalovic das Vertrauen.

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Erfolge und Niederlagen als prägende Momente

Tapalovic hebt hervor, dass sowohl Erfolge als auch Niederlagen wichtig waren. "Man wächst oft in den Niederlagen", sagt er und nennt das verlorene Champions-League-Finale 2012 gegen Chelsea als Beispiel. Er betont, dass Neuer ohne die Titelgewinne des Teams nicht zum Welttorhüter geworden wäre. "Du kannst der beste Torwart sein, aber wenn du keine Titel gewinnst, bist du kein Welttorhüter".

Das Geheimnis hinter Neuers Entwicklung

Tapalovic weist darauf hin, dass nicht nur er, sondern auch frühere Torwarttrainer wie Lothar Matuschalk oder Bernd Dreher einen Anteil an Neuers Entwicklung hatten. "Ich habe das weitergeführt", erklärt er. Neuer sei jemand, der alle einbezieht, von Physiotherapeuten bis zu Fitnesstrainern. Tapalovic bewundert Neuers Ehrgeiz: "Er will immer gewinnen und stellt sich immer in den Dienst der Mannschaft".

Eine Freundschaft über den Fußball hinaus

Die Beziehung zwischen Tapalovic und Neuer geht über den Sport hinaus. Neuer ist der Taufpate von Tapalovics Sohn, und Tapalovic betont, dass Neuer zur Familie gehört. "Wenn man ihn braucht, ist er da", sagt er über ihre Freundschaft. Trotz seltener Telefonate aufgrund von Familie und Arbeit bleibt die Verbindung stark.

Reflexion über den Abschied vom FC Bayern

Tapalovic spricht auch über seinen Abschied vom FC Bayern, den er als "Schlag ins Gesicht" beschreibt. Er ist dankbar, dass Neuer sich für ihn eingesetzt hat. Zum Geburtstag wünscht er Neuer Gesundheit, Glück und das Wohl seiner Familie. "Das ist das Wichtigste", schließt Tapalovic das Gespräch.

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