Ter Stegen darf nicht wählen: FC Barcelona-Legende scheitert an Formalie
Ter Stegen darf bei Barcelona-Wahl nicht abstimmen

Torwart-Legende darf kein Kreuz setzen: Ter Stegen bei Barcelona-Wahl ausgebremst

Vorschriften gelten für alle – selbst für Klub-Ikonen. Diese Erfahrung musste DFB-Torwart Marc-André ter Stegen (33) bei der Präsidentschaftswahl des FC Barcelona machen. Die 105.000 Mitglieder des katalanischen Vereins wählten am Sonntag zwischen Amtsinhaber Joan Laporta und Herausforderer Victor Font. Auch ter Stegen, derzeit an Girona ausgeliehen, erschien persönlich im Wahllokal, um seine Stimme abzugeben.

Name fehlt im offiziellen Register

Doch der Torhüter blitzte ab: Sein Name fand sich trotz intensiver Suche nicht im Wählerverzeichnis. Andere Klub-Legenden wie Xavi Hernández und Jose Maria Bartomeu konnten problemlos abstimmen, während ter Stegen unverrichteter Dinge wieder gehen musste. Videos im Internet dokumentieren den kuriosen Vorfall, der für Diskussionen sorgt.

Verletzung verhindert auch sportlichen Einsatz

Derzeit kann ter Stegen seinem Leihverein Girona ohnehin nicht helfen. Eine Oberschenkelverletzung hält ihn seit Wochen vom Spielbetrieb fern. Am Samstag hatte er noch das 3:0 seines Teams gegen Athletic Bilbao von der Tribüne aus verfolgt. Erst Mitte April wird mit einem Comeback gerechnet, was seine Teilnahme an der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko im Sommer gefährdet.

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Ungewisse Zukunft trotz laufenden Vertrags

Wie es nach der Saison für den 33-Jährigen weitergeht, steht noch nicht fest. Sein Vertrag beim FC Barcelona läuft zwar bis Sommer 2028, doch seine aktuelle Ausleihe bei Girona und die Verletzungssorgen werfen Fragen auf. Der Torwart, der einst als Kapitän des FC Barcelona fungierte, befindet sich in einer sportlich schwierigen Phase.

Der Vorfall im Wahllokal unterstreicht, dass selbst prominente Fußballer nicht über Vereinsvorschriften stehen. Während die Barcelona-Mitglieder über die Zukunft ihres Clubs entscheiden, muss ter Stegen diese Entscheidung – zumindest offiziell – anderen überlassen.

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